Ein Rückblick auf das Jahr 2009 von A bis Z
Habe mir bei einer nicht ganz so spannenden Predigt alphabetische Gedanken über das letzte Jahr gemacht:
A- ufregend: Das war es mit Sicherheit. Im nächsten Jahr darf es ruhig ein bißchen abgeregter sein…
B- rustkrebs: Das ist eine Krankheit, die bisher sehr weit weg war. Jetzt kämpft eine gute Freundin dagegen an. Ich dachte, dieses Thema hätte noch mind. zehn Jahre Zeit…
C- olt: Letztes Jahr kurz vor Weihnachten haben wir einen Neuwagen gekauft und ihn dieses Jahr sehr genossen. Die anfängliche Skepsis, ob er tatsächlich groß genug für eine kleine Familie ist, hat echter Begeisterung Platz gemacht. Wie schön, ein verlässliches Auto zu haben!
D- rei-Fluss-Stadt Passau: Die haben wir die Tage vor Weihnachten besucht. Es war wunderschön und sehr entspannend und die Stadt ist einfach echt sehenswert!
E- ssen mit Freunden: Schon immer eine Leidenschaft gewesen. Wie schön, dass wir derselben in Wiesbaden jetzt wieder viel häufiger fröhnen können.
F-reuen: Benico professionalisiert diese Tätigkeit gerade mit immer neuen Ausdrücken und Luftsprüngen: “Hurra!”, “Wahnsinn”, “oh wie toll”
G- roningen: Ein weiterer Städtetrip (diesmal mit meiner Freundin Miri) diesen Jahres: Wirklich süß, gemütlich und spitze zum einkaufen (auch wenn die Geschäfte schon um 18 Uhr zu machen)
H- obbies: Hier hat das Jahr mir einige neue spendiert: lesen, stricken, scrappen
I- nline skaten: das habe ich einige Male im Sommer mit Benico im Kinderwagen gemacht und ich hoffe definitiv auf eine Fortsetzung im kommenden Jahr. Vielleicht fährt Benico dann schon alleine mit dem Laufrad. Dann muss ich meine Künste aber noch definitiv verbessern.
J-an und Julia: Die haben zu meinen Lieblingskinderbüchern gehört und das hat Benico wohl in den Genen mit abbekommen: Die beiden Bücher die wir haben (J&J feiern Weihnachten und J&J ziehen um) werden immer noch rauf und runter gelesen, obwohl die erzieherischen Höhepunkte für die sie angeschafft wurden, längst vergangen sind…
K- rankheitsphasen: Davon hatten wir zwei ziemlich intensive: Eine richtig heftige direkt zu Beginn des Jahres. Sie hat mich total erschöpft und ich habe einige Wochen gebraucht, um irgendwie wieder zu Kräften zu kommen. Eines der Dinge die ich gelernt habe: Ich muss Schlafen!!! Egal, was deshalb liegen bleibt! Dieses Wissen konnte ich in der zweiten Phase direkt vor Weihnachten ganz gut anwenden und ich habe sie als nicht halb so schlimm erlebt.
L-aufrad: Eigentlich “Shopper” um in der Sprache von Benico zu bleiben. Sie begleitet uns inzwischen fast überall hin: In die Stadt, zu Freunden, im Aldi, bei Ikea. Definitiv das richtige Geburtstagsgeschenk.
M-ultiple Sklerose: Bei einer anderen Freundin ist diese Krankheit im Sommer diagnostiziert worden. Ich bin tief bewegt, mit welcher Würde und gleichzeitig Kaltschnäutzigkeit sie sich dieser Herausforderung stellt. Im nächsten Sommer will sie heiraten…
N-asen OPs: Flo hatte zwei davon innerhalb einer Woche. Die Erholung hat ungefähr sechs Wochen gedauert. Das Ergebnis ist nicht optimal (die Nase ist immer noch schief hihi) aber die OPS haben eine deutliche Verbesserung gebracht!
O- rganisation: Davon war jede Menge nötig, es hat aber auch riesig Spaß gemacht, auch wenn ich merke, dass ich organisieren an sich nicht besonders spannend finde, sondern das ganze für mich “Mittel zum Zweck” ist. Vielleicht sollte ich “organisieren” von meiner Liste der Motivationsfähigkeiten eher streichen?
P- odestbett: Mein Mann hat eins mit seinen Freunden gebaut und seit unserem Umug nächtigen wir darin. Eine gute Lösung für hohe Wände und Platzmangel bei gleichzeitiger Anwesenheit von Kleinkindern. Ein guter Nebeneffekt wenn das Büro noch mit im Schlafzimmer ist: Man schläft über den Dingen. Eine sehr angenehme Perspektive.
Q- uelle: Eine interessante Frage vom letzten LOI Tag: was ist Deine Quelle? Woraus ziehst Du Kraft und Inspiration? Diese Frage nur mit Gott zu beantworten ist für mich zu kurz und so bin ich am forschen und entdecken, was alles eine Quelle für mich sein kann.
R- asselbande: Das ist die neue Spielgruppe von Benico, wo er zweimal die Woche vormittags sein Sozialverhalten mit anderen Kindern trainieren darf… Kann es kaum glauben, dass er im kommenden Jahr schon in den Kindergarten kommt.
S- innhaftigkeit: Durch einen ziemlich heftigen Konflikt in den letzten Wochen habe ich hier so manches dazu gelernt: In so einer Krise kann auch ein gemütliches Mittagessen im Kreis der Familie eine sehr wichtige Bedeutung haben oder das Gefühl von “Normalität” einen besonderen Wert bekommen.
T- rampolin springen: Macht ziemlich viel Spaß, nehme mir aber im Moment viel zu selten dafür Zeit. Eine Idee fürs nächste Jahr: ich gönne mir die letzte Staffel Gimore Girls und darf sie nur beim Trampolin hüpfen gucken…
U- ebernatürliche Kraft: Davon habe ich in diesem Jahr sehr viel gebraucht. Es gab zahlreiche Momente wo nur noch ein Stoßgebet möglich war und ich kann sicher sagen: Gott hat immer geantwortet: Mit Gelassenheit und Zuversicht oder guten Freunden, die einfach da waren oder meinem Mann, der mich in den Arm genommen hat.
V-eränderung: Die Vermutung von Anfang des Jahres hat sich bestätigt: Der Umzug war sicherlich eine größere Nummer, auch die neuen Verantwortlichkeiten bei xpand. Aber manche wichtige Veränderung findet ja v.a. in uns selbst statt und da gab es sicherlich auch wichtige Entwicklungen, die nach meinem Empfinden zu größerer Gelassenheit geführt haben.
W- iesbaden: Nizza des Nordens: Ich finde das so nett, weil ich mich in beiden Städten so unglaublich wohl fühle… Ich freue mich aufs nächste Jahr und zahlreiche weitere Entdeckungen.
x- pand: Hier fühle ich mich weiterhin sehr verbunden, auch, weil ich im Herbst das komplette LOI Büro übernommen habe, was auf der einen Seite großen Spaß macht, gleichzeitig aber auch noch eine große Herausforderung an meine Organisationsfähigkeit darstellt.
Y-psilanti: Ok, ich habe keinen Bezug zu der Dame und ich meine, die Geschichte wäre schon im letzten Jahr gelaufen… Aber mir ist nichts besseres eingefallen…
Z- weiter Geburtstag von Benico: Das war ein wirklich großer Tag für uns als Familie, auf den wir hingefiebert und den wir sehr genossen haben!
Jetzt wünsche ich allen einen guten Rutsch und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr!
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Ich bin Debora Hofmann (29 Jahre) - unter anderem Studentin und Mama. Mein Traumjob: Als "work scientist" junge Frauen bei der Definition ihrer ureigensten Karriere- und Lebensziele zu unterstützen. Gleichzeitig will ich Unternehmen herausfordern, für diese neue Art von workforce die attraktivsten Arbeitsbedingungen zu schaffen, damit sie auch in Zukunft erfolgreich sein können.