warum ich gerne bei LOI mitarbeite

Am Donnerstagabend hatte ich dann noch eine Telefonkonferenz mit den Verantwortlichen des LOI Programms für das ich arbeite. Dabei kam das Gespräch wieder auf die Frage, warum sich nicht mehr junge Frauen bei diesem Förderprogramm bewerben und die beiden beteiligten Männer (alle mind. eine Generation älter als ich) waren wirklich traurig darüber, dass es so viele christliche junge Frauen gibt, deren Vision nicht über „eine eigene Familie haben“ hinausgeht. Sie sehen jede Menge Möglichkeiten für uns, positiven Einfluss auf die Gesellschaft zu nehmen und können nicht verstehen, warum wir die neuen Wege so wenig nutzen… Ich persönlich glaube, dass es viel mit positiven Vorbildern und Menschen zu tun hat, die einen ermutigen und herausfordern. Und ich bin so froh, mit solchen tollen Männern zusammenzuarbeiten, für die offensichtlich Themen, die in so mancher Gemeinde noch heiß diskutiert werden, schon längst keine Fragen mehr sind.

2 Thoughts on “warum ich gerne bei LOI mitarbeite

  1. Susan on 23. Februar 2010 at 22:15 said:

    Zum Nachdenken: Vielleicht nutzen ja „junge Frauen“ auch andere Wege? Vermutlich wurde das Förderprogramm primär von Männern erdacht – das ist aber nur eine Vermutung.
    Vorbilder, die Kind(er) und Karriere (gesellschaftliche Leitungspositionen) unter einen Hut bekommen, braucht es. Naja, und mal ehrlich, in der „klassischen Gemeinde“ sind Frauen „ganz vorn“ auch eher selten – oder? Wo sollen die jungen Frauen es lernen???

  2. @Susan: Du hast Recht, das Programm wurde von Männern erdacht. Und ich bin mir sicher, dass weder alle jungen Frauen noch alle jungen Männer Teil des Programms sein sollten oder sich davon angesprochen fühlen müssen. Vielleicht fühle ich mich auch deshalb so wohl, weil ich über xpand rein gekommen bin und gerade innerhalb dieser Organisation tolle und sehr inspirierende Frauen kennengelernt habe…
    Zu den Vorbildern innerhalb der Gemeinden: Wir sind im CZW mit coolen Frauen gesegnet, die teilweise unglaubliche Karrieren machen, eigene Unternehmen aufbauen und dabei gesunde Ehen und Familien haben. Schade ist, dass diese Ladys dann natürlich wenig Möglichkeit zu engeren Freundschaften mit jüngeren Frauen haben, einfach weil dafür dann keine Zeit mehr ist… Aber ich finde es schon toll aus der Ferne zu beobachten, dass so etwas möglich ist…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Post Navigation