Telekom und die gläserne Decke

Anfang der Woche hat die Telekom bekannt gegeben, dass bis 2015 30% der oberen und mittleren Führungspositionen mit Frauen besetzt sein sollen. Im Moment liegt die Quote bei 10%, womit sie zum normalen Durchschnitt der Unternehmen in Deutschland gehören. Das spannende ist, dass dieser Schritt damit begründet wird, dass die bisherigen Frauenförderprogramme nicht gefruchtet haben.

Zum gleichen Zeitpunkt wurde in Berlin eine Studie vorgestellt, die eine Antwort darauf geben könnte, warum die Telekom nicht erfolgreich in ihrem Bemühen war: Dr. Carsten Wippermann hat im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 30 Männer in Spitzenpositionen befragt und dabei drei Grundtypen von Einstellungen bei Männern gegenüber Frauen in Spitzenpositionen identifizieren können. Sie alle sind eigentlich für mehr Frauen in diesen Positionen, haben aber ihre jeweiligen Gründe, warum sie dann doch kaum Frauen für diese Positionen auswählen. Im letzten September gab Dr. Wippermann der Zeit ein Vorabinterview, in dem die wichtigsten Ergebnisse unterhaltsam zusammengefasst wurden.

Ach ja, ich bin auf der Suche nach einem Magisterarbeitsthema 😉

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