In aller Kürze: Gender-Mainstreaming

Heute Morgen habe ich diesen Zeit-Artikel zu Gender-Mainstreaming gelesen, der in einfacher und verständlicher Sprache die verdrehten Auswüchse einer Forschungsrichtung beschreibt. Ähnliche Fragen haben nach der Ausstrahlung dieser Dokumentation in Norwegen zu einer breiten Diskussion und im Anschluß daran zur Streichung der Forschungsgelder geführt. In den großen Medien in Deutschland wurde damals über die Vorgänge in Norwegen nicht berichtet, wie sie auch keine Erwähnung in dem aktuellen Zeit-Artikel finden. Deshalb hier eine sehr subjektive Quelle mit dem Versuche einer einigermaßen objektive Darstellung der Ereignisse. Ob so eine Debatte auch in absehbarer Zeit in Deutschland geführt werden wird?

Trotzdem bin ich der Meinung, dass Gender-Mainstreaming einen wichtigen Schwachpunkt in unserem Umgang mit der Unterschiedlichkeit der Geschlechter anspricht. Wenn einem Individuum aufgrund von Vorurteilen, die auf dem jeweiligen Geschlecht beruhen, bestimmte Positionen in Organisationen/Gemeinden oder Vereinen/Familien nicht erlaubt oder zugetraut werden, ist dies zunächst einfach nur unfair. Hinzu kommt die Tatsache, dass wir so systematisch die  mögliche Weiterentwicklung der Organisation, die aufgrund der individuellen Stärken eines Individuums (unabhängig vom Geschlecht) möglich wären, untergraben. Spannend fand ich hierzu, die Hinweise von Prof Correll, die einfache Wege für die Arbeitswelt vorschlägt, um solche „Fehler im Entscheidungsprozess“ bei  Einstellungen zu vermeiden.

2 Thoughts on “In aller Kürze: Gender-Mainstreaming

  1. Gassenreh on 14. August 2013 at 18:50 said:

    Es ist eigentümlich, dass über die wunderbaren Ergänzungsmöglichkeiten von Frau und Mann kaum oder nicht gesprochen wird, denn das Gehirn ist das größte „Geschlechtsorgan“. Dort finden sich die wichtigsten, prägendsten und auch bereicherndsten Unterschiede zwischen Frau und Mann in den Bereichen „physiologische Abläufe“, „zentralnervöse Informationsverarbeitung“ und „genuinen, also angeborenen Denk- und Bewertungsprinzipien“. In Denk- und Bewertungsprinzipien, welche sich eben nicht einfach beispielsweise mit unterschiedlichen sozialen Erfahrungen in der Kindheit oder sonstigen sozio-kulturellen Einflüssen erklären lassen.
    Frauen haben z. B. mehr graue Gehirnzellen und weniger verknüpfende Nervenfasern im Gehirn: „Frauen können die einen Dinge besser, Männern die anderen; wir müssen lernen, einander zu helfen“.
    Damit und mit weiteren Unterschieden in den männlichen und weiblichen Gehirnen ist eine optimale Ergänzungsmöglichkeit der beiden Geschlechter trotz Konfliktstoff gegeben; Gleichheit kann sich höchstens addieren, Verschiedenheit kann wesentlich mehr erreichen (siehe Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 3. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2013)

  2. ich würde mich freuen, wenn die Serie auch in Deutschland ausgestrahlt würde, wäre bestimmt eine interessante Debatte

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