Ein sortierter Kopf – für einen kurzen Moment

Ein herzliches Dankeschön an alle, die zu meinem letzten Post schöne Rückmeldungen gegeben haben. Das hat sehr gut getan.

Die letzten drei Tage haben schon den absoluten Schalfmangel, zwei Abendtermine (also kaum Hausarbeit) und emotionale Herausforderungen mit sich gebracht. Und es hat sich gezeigt: Die selbst auferlegte Struktur gibt mir Halt; die genau definierten Zeiten des konzentrierten Arbeitens lohnen sich und werden mit jedem Tag effektiver; mein Kopf fühlt sich trotz der Müdigkeit sortiert und fokussiert an. Jetzt freue ich mich auf ein Wochenende ohne Termine.

Um euch einen kleinen Eindruck zu geben, womit ich meinen wunderbar geordneten Kopf beschäftige (und um eine ganz logische Begründung zu geben, warum es zwischen meinen beiden Kindern einen relativ großen Abstand gab), hier mein Tageshighlight an realitätsfernem Wissenschaftsgeschwafel: „So kann ein gewisser Abstand (der Zweitgeburt) zur Erstgeburt erforderlich sein, um das während der ersten Babypause teilweise entwertetes Humankapital zu restaurieren.“

Auf dem Crosstrainer im Fitnessstudio höre ich gerade das Audiobook „Half the Sky“, das sich mit dem weltweiten Frauenhandel und dessen möglicher Bekämpfung beschäftigt. Mit diesem grausamen Thema im Hinterkopf wird dann ein solcher Satz noch skuriler und unpassender. Und schon ist alle Ordnung im Kopf wieder durcheinander geschüttelt…

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