Alte Fragen in neuer Welt: Social Media Monitoring

Eigentlich beschäftige ich mich ja gerade v.a. mit der Frage, ob denn nun weibliche Führungskräfte keine Kinder wollen oder keine Kinder bekommen, weil es nicht genug Betreuungsplätze gibt. Die letzten zwei Tage waren die große Ausnahmen.

Ich hatte die wunderbare Möglichkeit, an einem Grundlagenseminar „Social Media Monitoring“ und der Konferenz „Social Media Monitoring Forum“ teilzunehmen. In Kürze noch ein wenig mehr zu dem Warum.

Da ich ein absoluter Neuling im Bereich Social Media Monitoring bin, war die Spannung natürlich groß, wie sich dieses Thema präsentieren würde und was die aktuellen Herausforderungen sind. Ein paar Beobachtungen der letzten zwei Tage:

  • Die Ratschläge zum Start des Prozesses in Unternehmen gehen von: „durchdachte Strategie ist total wichtig und notwendig“ bis zu „einfach mal ein Pilotprojekt lostreten“. Ich vermute die Wahrheit liegt ungefähr bei „kommt auf das Unternehmen an“. (smile)
  • Auch diese Branche hat wunderbare Fachbegriffe entwickelt, sich aber noch nicht immer darauf geeinigt, was eigentlich gemeint ist. Klare Definitionen und Abgrenzungen scheinen nicht nur in meiner Abschlussarbeit zu helfen…
  • Meine Affinität zum weiterführen durch Fragenstellen (aus Coachingprozessen oder Maktforschungsprojekten) könnte auch in diesem Bereich ganz hilfreich sein. Monitoring macht nämlich nur Sinn (das wurde sehr klar), wenn man weiß, was die Frage bzw. das Thema ist. „Was ist mein Ziel?“ / „Was will ich erreichen?“ hilft eben fast immer. Auch bei einer Magisterarbeit.
  • Angenehm war der Anteil Frauen zu Männern, der mir ziemlich ausgeglichen erschien (sowohl bei den Teilnehmern als auch bei den Referenten). Das scheint tatsächlich ein Feld zu sein, wo Frauen sich schon an eine gewisse Technologie herangewagt haben. Find ich spitze!

So, morgen geht es dann wieder zu SPSS und Kinderwünsche zurück.

 

One Thought on “Alte Fragen in neuer Welt: Social Media Monitoring

  1. „Durchdachte Strategie“ und „einfach mal ein Pilotprojekt lostreten“ stehen nicht im Widerspruch sondern ergänzen sich ganz prima.

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