30 Jahre…

„Es wurde dringend Zeit…“ Für einen neuen Artikel, für nicht ganz so tiefsinniges und theoretisches Gelaber auf diesem Blog wie die letzten Einträge, vielleicht ein paar Bilder… und natürlich für meinen 30. Geburtstag…

Das war tatsächlich die Antwort, die ich den ganzen liebevollen Nachfragen: „Und wie fühlt es sich an…?“ gab.

Also, ich habe es gut verkraftet, 30 zu werden und finde, dieses Alter steht mir. Mein letztes Lebensjahr hat unglaublich viel schönes mit sich gebracht. Ich habe ein ganzes Stück mehr zu mir selbst gefunden und konnte entdecken, wie sich einzelne Puzzleteile meines Lebens (hach wie theatralisch..) ganz wunderbar zusammenfügen. Und was ich besonders genieße: Wenn ich mit guten Freunden darüber spreche, erlebe ich immer wieder, dass sie ausdrücken: Ja, das ist gut, was Du machst; ich finde Deine Gedanken spannend; verfolge sie weiter… Ich spühre, dass ich gesehen werde und mehr ich selbst sein kann. In manchen Dingen gab es Weiterentwicklungen (die Küche ist jetzt häufiger aufgeräumt) und in anderen Dingen freue ich mich, dass ich noch Zeit zum lernen habe (dazu gibt es jetzt mal kein direktes Beispiel…hihi). Und zum selbstfinden gehört ja für uns Frauen auch der perfekte Haarschnitt. Den gab es glücklicherweise auch gleich noch dazu (wenn auch alles andere als gratis…).

Was mich besonders gefreut hat: Die Geburtstagsfeier war genauso, wie ich sie mir gewünscht habe: Viele nette Leute, leckeres Essen, ein paar sehr schöne Blumen, ein wunderbares umgedichtetes Lied, tanzen bis zum umfallen (vor allem mein Sohnemann hatte dabei eine beeindruckende Ausdauer) und natürlich nicht zu vergessen: Ein neues iphone, das ich gerade jeden Tag mehr schätze!!!

Inzwischen stelle ich mich schon den nächsten Herausforderungen… Der Studienabschluss ist das nächste große Ziel und seit heute stehe ich vor der Entscheidung: Erst Politikprüfung oder erst Magisterarbeit??? Das hat mich selbst überrascht, aber man weiß nie, was kommt.

Aber darüber denke ich erst morgen weiter nach. Jetzt für euch erst noch einmal zum mitsummen: Mein Geburtstagslied (man nehme dafür die Biene Maja Melodie…) Weil… genau: Debora „die fleissige Biene“ heißt (Danke an den Hauskreis, ihr seid einfach geil!!!)

Die fleißige Debbie

In einem Haus nicht weit von hier,
hat eine Biene ihr Revier
Sie hat zu Hause einen Mann
und doch hat sie die Hosen an

Und diese Biene, die wir meinen heißt Debora
gebildet, schlau, kennt Bibel und auch Thora
blond ist sie, das wissen wir
doch das Wasser reicht sie dir
darum kennt sie sich aus mit Führungspositionen
diiiiese Frau müsste man klonen.
Debbie alle lieben Debbie
(Jungs) Debbie, (Mädels) Debbie
(Junge) Debbie, (Mädels) Debbie
Debbie, wir gratulieren dir.

In ihrer Freizeit schläft sie viel
und träumt dabei von ihrem Ziel
ein ganzer Schrank voll Frauenglück
Handtaschen ca. 1000 Stück

Und diese Biene, die wir meinen heißt Debora…

Ok, weil ich gerade noch keine schönen Fotos habe, werden die noch nachgereicht…

Wünsche allen einen erholsamen Abend!

Leidenschaft vs. Gelassenheit

Ich lerne gerade ganz viel über weibliche Führungskräfte mit Kindern, weil sie Thema meiner Magisterarbeit sein werden. In diesem Zusammenhang habe ich mir angefangen über den scheinbaren Widerspruch von Leidenschaft und Gelassenheit nachzudenken. Beides eigentlich gute Eigenschaften, die ein Leben auf ganz unterschiedliche Weise bereichern können. Ich finde Personen, die leidenschaftlich für etwas leben, total anziehend. Das passiert, wenn sie ein konkretes Ziel haben, das sie verfolgen und bereit sind, einen Preis zu zahlen und Unwägbarkeiten zu überwinden. ABER zuviel Leidenschaft kann auch dazu führen, dass man sich verrennt oder vereinsamt, weil keiner die Leidenschaft teilt. Am Anfang dachte ich, dass Gelassenheit zum Rückgang von Leidenschaft führen würde. Für mich hat Gelassenheit viel damit zu tun, Umstände so zu nehmen wie sie sind, mich auf etwas einzustellen und nicht dagegen anzukämpfen. Klingt wie das genaue Gegenteil von Leidenschaft und ich dachte, Gelassenheit würde uns vielleicht davon abhalten, leidenschaftlich für etwas einzustehen, weil es scheinbar soviel einfacher ist, die Dinge so zu lassen wie sie sind.

Wenn ich dann aber über den Alltag von den am Anfang erwähnten weiblichen Führungskräften lese und auch mein eigenes Leben anschaue, dann stimmt das überhaupt nicht. Wenn sie keine Leidenschaft hätten sowohl für ihre Arbeit als auch für ihr Muttersein, wären sie alle nicht so weit gekommen. Die Rahmenbedingungen machen es für viele Frauen unglaublich stressig, diese beiden Rollen zu leben, so dass es nahe liegt, entweder im Job kürzer zu treten oder kein Kind zu bekommen. Diese Frauen scheinen aber genug Leidenschaft für beide Bereiche zu haben, um den schwierigen Spagat über einen langen Zeitraum durchzuhalten. Gleichzeitig berichten sie, dass sie enorm an Gelassenheit und Pragmatismus dazu gewonnen haben. Nur diese Eigenschaften führen dazu, einen solch stressigen Alltag bewältigen zu können.

Inzwischen glaube ich, dass beides (Leidenschaft und Gelassenheit) ganz wichtige Seiten einer Medaille sind: Unser Leben bekommt Bedeutung, wenn wir uns leidenschaftlich für etwas einsetzen. Gleichzeitig bedeutet es eine unglaubliche Erfüllung, wenn wir genau das ausleben können, was uns wichtig ist und unserer Persönlichkeit entspricht. Aber immer, wenn wir für etwas kämpfen und einstehen, gibt es auch Widerstände und Schwierigkeiten. Und gerade in den Situationen, in denen wir uns diesen Widerständen stellen und uns mit ihnen auseinandersetzen müssen, hilft Gelassenheit enorm, wichtiges von unwichtigem zu unterscheiden: Weil mir mein Abschluss und meine berufliche Zukunft wichtig sind, gehe ich mit Mittelohrentzündung in eine Vorlesung oder ziehe das Seminar trotz Magen-Darm-Grippe durch. Deshalb ist es mir inzwischen aber auch immer unwichtiger, die interessanten Filme im Kino zu sehen oder alle meine Freunde mind. einmal in der Woche zu sehen. Das ist einfach nicht möglich, wenn ich neben dem großziehen eines Kindes noch etwas anderes mache will. Meine Prioritäten klären sich schnell mit klaren Zielen, die ich leidenschaftlich verfolgen will. Von solchen Zielen kann ich auch nicht 25 gleichzeitig verfolgen. Das geht vielleicht mit zwei oder drei. Und dem großen Rest des Alltags tut Routine, Gelassenheit und ein bisschen Kreativität gut, so dass man Energie für die nächste Runde „leidenschaftlichen Kämpfens“ tanken kann.

Die Fragen sind also: Was ist Deine Leidenschaft? Wofür setzt Du Dich mit Haut und Haaren ein? Und welche Schwierigkeiten bringt das mit sich? Wie könnte Dir Gelassenheit in solchen Situationen weiterhelfen?

Was wir Eltern alles „sollten“…

Habe gerade gelesen, was wir Eltern alles unterstützen und sicherstellen sollen: „kognitive, soziale, emotionale und sprachliche Förderung, Sexualerziehung, Medienerziehung, Förderung der Erkundungsfreude, der motorischen Fähigkeiten, der Wahrnehmungsfähigkeit, des Gedächtnisses, des Spiels, der Entwicklung einer eigenen Persönlichkeit, eines bestimmten Umgangs mit der Geschlechterfrage und der Entwicklung stabiler Beziehungen zu den Eltern.“
Ich freue mich gerade, dass es in der Soziologie dieses wunderbare Wort „Erziehungsarbeit“ gibt… Macht vor diesem Hintergrund viel Sinn wie ich finde… Und nein, ich fühle mich gerade nicht überfordert, sondern grinse GELASSEN vor mich hin… Manchmal einfach die beste Strategie…

Frauen und Meconomy: Wie werde ich arbeiten? oder: ein Status Quo

Hier geht es nun endlich weiter mit der kleinen Meconomy-Reihe:

Vor einigen Monaten habe ich dieses Kapitel das erste Mal gelesen und es war interessant, es sich jetzt noch einmal genauer anzuschauen. Mir ist jetzt erst klar geworden, wieviel sich bei mir selbst in dieser Zeit entwickelt hat.

Als ich es das erste Mal gelesen hatte, sah ich meinen Abschluss incl. Magisterarbeit immer näher kommen und damit die große Frage, die zahlreiche Studenten am Ende der Studienzeit umtreibt: Was will ich eigentlich machen???

Bisher hatte ich immer gesagt: Personalentwicklung in einem größeren Unternehmen. Aber ich wollte auch ein zweites Kind und das nicht sofort abgeben. Also kam diese Option ersteinmal nicht infrage.

Dann kam der denkwürdige Abend, als ich mit meinem Mann zusammen saß und er mir sein Geschäftsmodell für meine Magisterarbeit erklärt hat. Für ihn war schon seit langer Zeit klar, wie man mit einem solchen Projekt Geld verdienen kann.

Da war dann also eine Idee geboren, diese Phase der Arbeit als Start in eine Selbständigkeit zu sehen… Damit kamen die Themen dieses Kapitels zum richtigen Moment:

Zunächst wird die Frage gestellt: Was macht mich glücklich? Womit möchte ich meine Zeit verbringen?

Alles andere als eine leichte Frage, aber zum Glück hatte ich sie mir nicht zum ersten Mal gestellt: Ein Thema, das mich schon seit langer Zeit beschäftigt sind Frauen… Ok, das muss erklärt werden: Ich schaue mich um und sehe: Es gibt tolle Frauen mit erstaunlichen Fähigkeiten, die ihr Leben in aller Fülle auskosten und gestalten. Aber fast alle Frauen (und da schließe ich mich selbst natürlich mit ein) haben auch zahlreiche Fragen, machen sich Sorgen (denkt an den Film „was Frauen wirklich wollen“) und wünschen sich ihr Leben an der einen oder anderen Stelle zu verbessern. Das ist die Mikroperspektive. Auf der Makroebene macht es mich traurig, dass Frauen immer noch viel zu selten die Möglichkeit haben, in unserem Land an die wirklich entscheidenden Positionen zu kommen und mitzugestalten und es häfuig einfach auch gar nicht wollen, weil sie wissen, welchen Preis eine solche „Stelle“ für sie und ihre Beziehungen bedeuten würde. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir als Frauen einen wichtigen Beitrag zur positiven Entwicklung unserer Gesellschaft leisten können und sollten. Also habe ich schon früh angefangen, an verschiedenen Punkten Unterstützerarbeit zu leisten: habe Mädelscamps und –tage mit Freundinnen organisiert und später Frauenfreizeiten mitgestaltet. Eigentlich wünsche ich mir, diese Arbeit auf anderer Ebene weiterzuführen. Deshalb will ich mich in meiner Magisterarbeit mit der Frage beschäftigen, wie mehr Frauen in Führungspositionen kommen können und deshalb möchte ich andere Mütter darin unterstützen, einen Weg für sich zu finden, wie sie ihre Rolle erfüllend leben können. Das ist also meine Leidenschaft. Puh, am Ende war es doch harte Arbeit, diese Gedanken so auf den Punkt zu bringen…

„Brand Me“ war dann die nächste Herausforderung des Kapitels: Es wird beschrieben, wie wichtig es ist, sich selbst als Marke im Internet zu positionieren. Mh, keine Ahnung, wie man das macht. Und v.a. was heisst in diesem Zusammenhang für mich „stimmig“? Also habe ich mich mit meinem Bruder hingesetzt und ihn zu facebook und twitter interviewt. Dieses Blog gibt es ja schon seit einer ganzen Weile, aber die Frage war: Was ist für den Moment die passende Mischung? Macht es Sinn, das Private und Berufliche zu trennen? Das war für mich am Ende die entscheidende Frage, weil mir irgendwann klar geworden ist: Ich kann mich selbst nicht aufteilen in beruflich und privat, das ist jetzt schon viel zu verwoben. Und v.a.: Für ev zukünftige Kunden wird es mehr Sinn machen, wenn sie eine vollständige Debora Hofmann präsentiert bekommen. Also blieb es bei nur einem Blog, in dem sich die Dinge vermischen und dadurch hoffentlich auch ein bisschen interessanter werden. Bei facebook dachte ich irgendwann: Welche Ding sprechen mich denn bei anderen an? Es sind nicht die typischen Updates a la „bin jetzt auf der Arbeit“, sondern die kleinen unterhaltsamen Anekdoten, Erzählungen aus dem Alltag mit einem kleinen Augenzwinkern; interessante Links und wenn man Zeit hat auch Fotos… Also versuche ich alle paar Tage eine Kleinigkeit zu erzählen und lerne dabei, worauf meine „friends“ regieren. Was immer super ankommt: Die Sprüche des Kurzen und Entweder/ Oder-Fragen. Ein Twitter-Account ist auch schon eingerichtet, aber so ganz ist mir gerade noch nicht klar, wie ich ihn nutzen will. Kann mir vorstellen, dass das mit dem Einstieg in die Magisterarbeit deutlicher wird, weil ich dann auf noch mehr Inhalte im Netzt treffe, die spannend sind und ich als verbreitungsnötig erachte. Insgesamt habe ich das Gefühl, noch in den Kinderschuhen zu stecken mit social media. Aber das macht ja nichts. Schön ist doch, dass ich schon ein ganzes Stück weiter bin als vor drei Monaten. Mich haben in der Zeit übrigens auch zwei Frauen im Netz inspiriert, bei denen ich das Gefühl hatte: Die wissen, was sie tun und ich kann mir über das Netz ein ziemlich realistisches Bild von ihrer Arbeit, ihrer Persönlichkeit und ihren Interessen machen: Michelle Ward und Gwen Bell.

Im weiteren Verlauf des Kapitels wird der Frage nachgegangen, welche Eigenschaften die modernen Gründer mitbringen sollten und die These aufgestellt, dass es noch nie so einfach war wie jetzt, ein eigenes weltweit agierendes Unternehmen auf die Beine zu stellen, weil man über das Internet nie dagewesene Möglichkeiten hat. Das Thema finde ich total spannend und auch hoch relevant für mich, aber noch nicht so aktuell, dass ich es an dieser Stelle vertiefen will.

Dafür hatte es der nächste Abschnitt umso mehr in sich: Coworking-Spaces – Ein Begriff, den ich das erste Mal bei meinem Bruder Johannes mitbekommen habe. Nach einigem Recherchieren gefiel mir die Idee immer besser. Albers definiert Coworking ganz allgemein als „Orte (…), an denen sich wildfremde Menschen treffen, um gemeinsam zu arbeiten“. Wer mehr wissen will, kann sich hier weiter informieren. Zunächst dachte ich, dass solche Ort doch gerade für Mütter mit sehr kleinen Kindern und Babys hervorragend geeignet sein könnten, weil sie nicht alleine zu Hause sind, auf der anderen Seite die Atmosphäre aber auch so ungezwungen ist, dass keiner schief guckt, wenn neben dem Schreibtisch eine Grabbeldecke liegt oder in der Toilette ein Wickeltisch steht. Nach ein bisschen Recherche stellte ich aber fest, dass Kinder in vielen Coworking Spaces noch genauso fremd sind wie in vielen anderen Büros. Bin gespannt, wie sich das weiter entwickeln wird…

Für mich war in der Zwischenzeit aber klar geworden, dass ich meine Magisterarbeit nicht alleine zu Hause an meinem Schreibtisch schreiben will (auch wenn der Kurze jetzt in den Kindergarten kommt und die Betreuung nicht mehr das Problem ist). Ich habe einfach keine Lust soviel Zeit am Tag alleine zu Hause zu verbringen und mit keinem zu reden. Ich brauche zumindest ab und zu ein paar Menschen um mich herum. Erfreulicherweise haben sich ein paar sehr enge Freunde (domiundbini, Oli und Sophia sowie der Abi) Anfang des Jahres in einem Hinterhaus in der Hallgarterstraße eingemietet, zu dem neben den Mietswohnungen auch ein paar Gemeinschaftsräume gehören. Also werden wir in Kürze einfach mal den Versuch starten. Im Moment ist noch völlig unklar wer wie wann die Räume wofür nutzen wird und mir ist selber noch sehr unklar, ob ich am Ende nicht doch die meiste Zeit alleine wuseln werde. Aber weil die Anfangskosten so extrem klein sind und so vieles von der Infrastruktur schon vorhanden ist (selbst kostenlose Schreibtische, die bei einer Amtsauflösung ergattert werden konnten, stehen schon bereit) liegt es nahe, einfach mal den Test zu machen. Ich bin riesig gespannt und freue mich schon und bin einfach auch ein bisschen nervös. Am kommenden Montag ist es soweit: Mein Sohn kommt in den Kindergarten und ich werde einen Schreibtisch schön weiß streichen, vielleicht noch das Fenster dazu und eine Blume kaufen und dann kann das Abenteuer beginnen… Insofern hat dieses Meconomy-Kapitel einen großen Anteil an meiner ganz persönlichen Entwicklung der letzten Monate gehabt und ich bin riesig gespannt, wie alles in einem Jahr aussehen wird…

Entspannung ist endlich angekommen

… ich kann nämlich wieder gut schlafen…

Was hat geholfen?

ein wunderschönes Eis am 30. Geburtstag meines Mannes.

Ein total entspannter Junggesellinnen-Abschied am Rüsselsheimer Waldschwimmbad:

Die Braut post sich schon einmal warm:

Und die Kids haben keine Lust mehr:

Und die dazugehörige Hochzeit war sowieso unglaublich: Hoch romantisch, wunderschön entspannt und in einem wunderbaren Ambiente… Aber seht selbst:

Auf diesen Gang war ich schon seit Wochen gespannt: Dreierlei von der Wachtel…

Und als ich dann endlich wusste, dass die Matheklausur bestanden war, haben wir nochmal Cocktails gemacht und dazu leckeres Obst gegessen:

Jetzt ist es noch eine Woche, bis es in den Urlaub geht und ich hoffe ganz fest, dass ich bis dahin das Chaos zu Hause noch ein bißchen in den Griff bekomme und dann so richtig schön abschalten kann. Fühle mich nämlich gerade in so einer komischen Warteschleife: Mein Kopf ist voller Ideen und will am liebsten den ganzen Tag arbeiten… Aber nur zu einem Drittel. Die anderen zwei Drittel und der Rest von mir wollen nur noch mehr Entspannung. Aber das wird schon… Und ich freue mich so doll, dass nochmal richtig Sommer ist!!!

weil ich gerade zwei Minuten Zeit habe…

gibt es ein paar Bilder aus England. Benico und ich waren zum feiern rübergeflogen: den 30. Geburtstag meiner Freudin Jessica. Passend, dass sie auch einen Kurzen hat, der genau ein Jahr jünger ist als Benico.

Der war übrigens teilweise frustriert, weil er kein Englisch kann und sich dementsprechend ausschließlich mit mir verständigen konnte. Ist aber inzwischen auch deshalb hoch motiviert, die Sprache ein bißchen mitzulernen. Also lesen wir gerade englische Bücher vor und er darf den englischen Caillou anschauen…

Jetzt aber Bilder:

aus dem Flugzeug

vom Ausflug in den Zoo

vom super gemütlichen Cafe in Leicester (sehr zu empfehlen diese Stadt!!!)

(das obere Bild hat übrigens Benico gemacht…)

(

and some other nice bits and pieces:

Ansonsten ist hier gerade ein bißchen wenig los, weil ich

  • zum einen viel zu viele Kleinigkeiten zu tun hatte, wie Fussball gucken, Essen vorbereiten, Blumen gießen (artet ja schon fast in einen Vollzeitjob aus bei dem Wetter), meine Schwester zum Flughafen fahren usw.
  • v.a. aber mitten in der Vorbereitung für meine letzte Scheinklausur bin (nein, das ist nicht nur schein, sondern auch viel sein!!!) Die wird am 20. Juli geschrieben und danach bin ich schwer mit feiern beschäftigt: Hochzeiten und 30. Geburtstage stehen ins Haus.

Aber ich habe große Hoffnung, dass ich dann meine kleine Meconomy Serie fertig machen kann und andere Ideen gibt es sowieso noch viel mehr.

Wünsche aber jetzt erstmal einen wunderbaren Wochenendeinstieg!!!

PS: Für alle, die etwas regelmäßiger von mir lesen wollen: Habe seit kurzem einen Twitter-Account (siehe rechte Spalte)…

DLD-Women: mein Traum wird Wirklichkeit

Vor ein paar Wochen bin ich rein zufällig auf die Page (ganz unten auf der Startseite kann man ein Werbevideo anschauen) dieser ganz besonderen Art von „Frauenkonferenz“ gestossen: DLD-Women

Nachdem ich dann das Vidoe vom Panel Femal Decade (rechts neben dem ersten Hauptvideo kann man dann gleich auf das Panelvideo klicken) der letzten DLD-Conference gesehen hatte, war ich total begeistert (wieviel Inspiration für meine Magisterarbeit und die Zeit danach wäre möglich…). Gleichzeitig hielt ich aber eine Teilnahme für völlig ausgeschlossen (hatte irgendwie gerade keine 750 Euro übrig). Aber manchmal kommt das Leben anders (oder ein liebevoller Gott kümmert sich um ein paar besondere Details…), so dass ich heute tatsächlich nach München fahren kann.

Ein schöner Nebeneffekt: Ich kann meinen Bruder Sam sehen, der seit kurzem seinen neuen Job in Starnberg angefangen hat!

Irgendwie kann ich es immer noch nicht ganz fassen, bin total aufgeregt und dankbar und gespannt auf die nächsten Tage!!!

was mich in Kürze erwartet…

Ich bin ja auf der Suche nach einem Thema für die Magisterarbeit und dabei schon auf wirklich spannende Dinge gestossen… Wußte vorher nicht, dass es in Norwegen seit 2008 eine Frauenquote von 40% für die Aufsichtsräte von Aktiengesellschaften gibt. Darüber kann man unterschiedlicher Meinung sein, aber das Modell scheint Erfolge zu bringen…

Heute war ich mit dem Kurzen an der Uni und habe einige Bücher ausgeliehen und mich für die Fernleihe angemeldet. Und gerade habe ich diese Comiczeichnungen gefunden über das, was mir in absehbarer Zeit bevorsteht… Ich freue mich schon!

Endlich geschafft

Es hat mich unglaublich viel Kraft und Arbeit und Üben und ja, auch ein paar Tränen gekostet, aber nun ist es geschafft: Die Operations Management Klausur ist geschrieben und hoffentlich auch bestanden. Die gute Nachricht von der Klausrenfront: ich lerne offenbar dazu. Im Gegensatz zum letzten Mal habe ich konsequent darauf geachtet, mir den Schlaf zu holen, den ich brauche (so gut es ging). Und als Flo am Sonntag krank geworden ist und meine Nerven völlig am Ende waren, habe ich nur noch schöne, „Nerven beruhigende Sachen“ gemacht, damit ich nicht kurz vor der Ziellinie zusammen zusammenbreche (wie während der Schwangerschaft, als die emotionale Welle von Stress auf Flos Arbeit und allgemeine Anspannung mich am Tag der Personalentwicklungsklausur überrollt hat. Auf die Klausur war ich eigentlich gut vorbereitet…) Das hat geklappt!!! Zur Feier des Tage hat mich meine Schwester Ruth (die den Tag mit Benico verbracht hat, was offensichtlich beide sehr genossen haben…) zu dem besten Italiener des Viertels eingeladen. Vielen Dank, liebe Schwester! Es hat so gut getan und großen Spaß gemacht!

Pizzeria2

Pizzeria1

Die Nacht war zwar nicht so erholsam, weil mein Körper offensichtlich völlig verwirrt war von der Bettruhe um neun! Uhr. Den Tag heute haben wir aber auch eher gemütlich gestaltet mit Badezimmer putzen (trägt definitiv zu meiner Entspannung bei) und leckerem Mittagessen: ROTE CREPES!

Roter Crepe

Nachmittags noch ein bißchen abhotten mit Peter Fox während die Wäsche fein ordentlich gefaltet wird… So kann man sich erholen. Mädels, schwingt die Hüften!

http://www.youtube.com/watch?v=ryRNGpsnjkw

Sehr viel anders als geplant…

verläuft dieses Wochenende: Der ganz ursprüngliche Plan war, mit meinen Männern und der Schwiegerfamilie einen Kurztrip in den Schnee nach Regen im bayrischen Wald zu machen. Benico schläft aber extrem schlecht und wir waren alle halbwegs krank, so dass wir am Mittwoch entschieden haben, dass Flo nachts schäft und ich die Stellung halte und notfalls am Freitag zu Hause bleibe. Das haben wir dann auch so gemacht, auch, weil ich mit der Lernerei für die Klausuren im Februar im Moment sehr weit zurück liege.

Dann habe ich mich auf ein „freies“ Wochenende gefreu, an dem ich viel lernen und aber auch schöne Sachen machen wollte. Allerdings habe ich am Freitag vor allem geschlafen… Und gestern (Samstag) bin ich aufgewacht und war kränker als den Tag vorher… Großer Frust! Heute geht es schon besser. Schauen wir mal, wann die Männer sich über die Autobahn gekämpft haben und wieviel ich bis dahin noch machen kann… Ich bin wirklich herausgefordert mit diesen ständigen Schwierigkeiten umzugehen. Eine Sache finde ich aber gerade tatsächlich sehr angenehm: Ich habe seit Freitagabend keine Menschenseele gesehen. Keine Ahnung, wann ich das letzte Mal am Stück so lange alleine war. Und im Moment genieße ich es immer noch…

Ich wünsche allen noch einen erholsamen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche!