Ein gelungener Start ins Jahr 2010!

Nach den turbulenten letzten Wochen freuen wir uns gerade über eine spitzen Dosis Normalität. Wir hatten ein total entspanntes Wochenende mit Shopping ohne Kind (und schönen Schnäppchen), gemütlichem Kochen und dem Besuch meiner Schwester.  Diese Woche ist für mich ein lustiger Mix aus lernen, arbeiten und Flos Urlaub genießen. Uns tut es allen so gut, dass wir ganz unaufgeregte Sachen machen können wie Schlitten fahren, durch die Stadt bummeln, sich über unterschiedliche Wohnungseinrichtungen streiten, dass wir uns glatt dran gewöhnen könnten.

Übrigens: Einer der sehr wenigen guten Vorsätze war: Salatsoßen selber machen. Mit einem leckeren Nussöl und der super einfach Variante dieser Vinaigrette bekomme ich inzwischen wirklich leckere Resultate hin.

Vorführung einer Zubereitung einer Vinaigrette

Ein zweiter guter Vorsatz ist auch schon umgesetzt: Flo hat mir die letzte Gilmore Girls Staffel geschenkt und jetzt renne ich mit diesem unübertrefflichem Gefühl von „oh ich habe vor kurzem etwas gemacht, was mein Körper schon längere Zeit vorher nicht mehr ganz so oft gemacht hat“ rum. Ich mag das!

Morgen geht es noch einmal auf einen Kurztrip nach Dortmund für einen schönen Mix aus vorhersehbarer Entspannung, erhoffter Inspiration und absehbaren Arbeitseinheiten. Die Mitarbeiterklausur von xpand wartet und ich freue mich v.a. darauf liebe Freunde und Bekannte wieder zu sehen!

Nach einem lernreichen Tag an der Uni wartet jetzt noch eine Vorlesung auf mich…

Wünsche allen Studenten frohes lernen!

Unsere Wohnung ist immer noch wunderschön…

Wenn die ganzen lieben Menschen mich fragen, wie es denn aussieht in der neuen Wohnung, dann habe ich zwei Standardantworten:

  • „Wir haben langsam Land in Sicht“
  • „wir erobern uns Raum für Raum“

Beides stimmt. Wir versuchen uns immer vor Augen zu halten, dass wir eigentlich nach einer Woche schon wirklich weit sind, auch wenn vieles noch ein bißchen provisorisch wirkt und ich wahrscheinlich deshalb auch noch keine Lust habe, Bilder zu machen.

Abgesehen davon kämpfe ich gerade gegen unglaublich große Müdigkeit an und versuche, einen halbwegs normalen Alltag zu organisieren, bei dem der Kurze auch nicht zu kurz kommt. Ganz abgesehen davon habe ich noch mit unvorhergesehenen Veränderungen an der Uni umzugehen und diverse Dinge neu zu organisieren.

Kurzum: Ich fühle mich mal wieder überfordert, stelle aber fest: Auch daran kann man sich gewöhnen. Auch an ständige Müdigkeit (und ich kann einen entspannteren Umgang damit erlernen).

Ich glaube, ich werde jetzt das erste Mal ein heißes Bad in der neuen Wohnung nehmen und direkt danach in mein Bett sinken.

Ach ja: Oli und Sophia, Ihr Süßen!!! HERZLICH WILKOMMEN IN WIESBADEN!!! Wie GEIL, dass wir uns bald jetzt zu Fuss besuchen können (das ist etwas, was ich immer noch nicht fassen kann!!!)

ein Trip in die Vergangenheit

Zunächst einmal: nein, die Nacht nach dem letzten Post war nicht gut sondern genau das Gegenteil. Musste mit ca.vier Stunden Schlaf durch den Tag kommen. Vormittags ging das noch mit Kaffee ganz gut, aber der Nachmittag war dann alles andere als angenehm. Dafür war die letzte Nacht sehr viel besser, einfach nur weil ich so fertig war, dass ich nach jeder Unterbrechung sofort wieder eingeschlafen bin…

Der Tag heute war dann extrem produktiv: Habe den Keller umzugsfertig sortiert, allerdings nicht ganz nach Plan: Die Kisten für die Babyklamotten hatte ich ja schon gekauft und die Kleidung hier oben luftdicht verpackt, so richtig schön alles erst in Mülltüten und dann in die Kisten, die total umständliche Verschlüsse haben. Habe sie dann in den Hof getragen und dort stehen lassen, bis ich den Rest vom Keller fertig sortiert hatte. Aber ihr wisst ja: Heute hat die Sonne geschienen… Und in den Klamotten ist offensichtlich grundsätzlich eine gewisse Feuchtigkeit enthalten… Auf jeden Fall hatte sich in der Zwischenzeit Kondesnwasser in den Tüten und Kisten gesammelt, so dass ich erst die Kisten  und dann alle Tüten aufgemacht und in die Sonne gestellt habe… so lange, bis die Sonne untergegangen ist. Jetzt ist WIRKLICH alles trocken verpackt.

Nebenbei habe ich jede Menge Tagebücher und uralte Fotos durchforstet. Aus diesen Quellen kann ich schließen, dass meine Jugend drei bis vier Themen hatte :

  1. Royal Rangers
  2. Partys mit den Leuten aus meiner Klasse/ Jahrgang
  3. Teeniekreisaktivitäten
  4. (Schwärmerein, von denen es kaum Fotos, dafür umso mehr Tagebucheinträge gibt… Dass es so viele waren, hatte ich völlig vergessen…) und nein, ihr fleissigen Umzugshelfer, die Kiste mit den Büchern habe ich versiegelt, keine Chance einen tieferen Einblick in diese Phase meines Lebens zu bekommen

Der Keller ist jetzt tatsächlich soweit fertig. Im Flur stapeln sich langsam die ersten Umzugs-Kisten, aber erfreulicherweise im Moment noch v.a. welche, die an die Caritas oder eine Freundin weitergegeben werden.

So, morgen früh kann ich dann hoffentlich mit dem Lernen für die Politikprüfung anfangen…

Ach ja, der Flo musste sich gestern kurzfristig noch einer kleinen Notfall OP unterziehen. Wer ihn demnächst sieht, wird eine kleine, aber für den aufmerksamen Betrachter durchaus auffällige Veränderung an ihm feststellen. Könnt ja schonmal raten…

Gute Nacht! (jetzt aber wirklich!!!)

wichtige Neuigkeiten

… brauchen manchmal etwas länger bis sie an die vernetzte Öffentlichkeit gelangen sollen, aber jetzt ist es soweit: WIR ZIEHEN UM nach WIESBADEN!!!

Ich kann gerade gar nicht beschreiben, was das alles an Emotionen in mir bisher schon ausgelöst hat und bestimmt auch noch in Zukunft auslösen wird, aber generell ist es einfach klasse. Ein Traum, den wir schon seit ca. einem Jahr verfolgen wird nun Wirklichkeit.

Der Umzug wird irgendwann in der zweiten Oktoberhälfte stattfinden und bis dahin gibt es bestimmt einiges zu berichten von den großen und kleinen (Fort-) Schritten auf dem Weg in ein neues Heim. Immerhin haben wir hier sieben Jahre gewohnt und da hat sich doch schon einiges angesammelt, auch, wenn ich immer mal wieder gestöbert und fleissig entsorgt habe.

Vor ein paar Wochen waren wir auf einem Flohmarkt verkaufen. Da war der Keller schon einmal wesentlich leerer.

Nachdem ich mit Benico heute morgen völlig verschlafen habe, ist der kleine Mann kurzerhand zu Hause geblieben und wir haben jede Menge Babyklamotten sortiert. Alles nochmal schön nach Größe und Art in Tüten verpackt. Nachmittags waren wir dann bei IKEA (das wird wahrscheinlich mein 2nd Home der nächsten Wochen…) und haben Kunststoffboxen gekauft, damit die schönen Sachen auch trockenenfusses in den immer feuchten Katakomben der Stadt Wiesbaden auf den nächsten Einsatz warten können. Will ja nicht, dass sie Schimmel ansetzen, nur weil wir mit dem Kinder produzieren nicht hinterherkommen…

Ach ja, Umzug ist ja eigentlich schon aufregend genug. Aber das ist nicht das einzige, was die nächsten Wochen meine Aufmerksamkeit fordern wird: Da wartet noch eine Politikabschlussprüfung Anfang Dezember… Und eine erweiterte Verantwortung im LoI Programm…

Habe heute gedacht, dass der Blog mir vielleicht helfen könnte, in den nächsten Wochen die wahrscheinlich sehr häufig auftretende Überforderung mit einem Augenzwinken zu entschärfen. Mal sehen, ob das gelingen wird…

Jetzt wünsche ich allerseits eine gute Nacht in der Hoffnung, dass

  1. unser Sohn nicht durch Beinschmerzen, Kälte oder ein plötzliches Nähebedürfniss ein verfrühtes Ende der Nacht herbei führt
  2. mein Körper sich vehement gegen die Gewohnheit der letzten gefühlten 40 Nächte wehrt und nicht einfach so um drei Uhr auf den Wachmodus umschaltet, obwohl der Kurze gar nicht wach ist

Schlaft GUT!!!

Es ist geschafft!

Die letzte Klausur liegt hinter mir und ich bin müde und erschöpft, aber auch glücklich, zufrieden und stolz, das geschafft zu haben.

Und wieder so dankbar. Es gab zahlreiche Leute, die sich in den letzten Wochen mehrere Stunden oder sogar Tage Zeit genommen haben, um mich zu unterstützen und das bedeutet mir total viel: Ruth und Sam, Familie Schwab- Ruckmich, Sophia und Su und Gerhard sowie meine Mama und der Rest der Familie! Ohne Euch wäre ich nicht in der Lage gewesen, diesen Teil meines Traumes Realität werden zu lassen. Ihr seid meine Helden!

Vor allem will ich aber meinem unglaublichen Ehemann danken. Er hat riesiges geleistet die letzten Wochen und mich mit aller Kraft unterstützt. Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, was es heisst, den Tag auf der Arbeit höchst konzentriert zu schaffen, um dann möglichst früh direkt zu Hause die Betreuung des Sohnemannes zu übernehmen, ohne wirkliche Auszeit zwischendurch, weil die Frau jede freie Minute zum lernen braucht. Du warst unglaublich, Flo!!! Vielen vielen Dank! Und dann zum Schluss werde ich von Dir noch beschenkt fürs Klausurenschreiben… Du bist einfach mein Traummann!!!

So, ich glaube, mein Weg führt jetzt relativ direkt ins Bett… Gute Nacht…

Morgen wartet vielleicht schon ein neuer Traum darauf, Wirklichkeit zu werden…

ein Erfolg

Mh, mein Mann hat gesagt, ich soll das hier veröffentlichen. Als Beweis wie toll ich Lernstoff strukturieren kann.

MindMap1

Ok, ich gebe zu, dass ich das selbst ziemlich cool finde und höchst wahrscheinlich ist das auch ein Ergebnis des Lernkurses, den ich in diesem Semester besucht habe. Die  Klausur gestern ist gut gelaufen, auch wenn die Zeit sehr knapp war und ich ein paar Punkte verschenkt habe. Was schön ist: Ich habe die richtigen Schwerpunkte beim lernen gesetzt.

Das fällt mir für die Klausur morgen wesentlich schwerer. Der Stoff ist nicht so eingängig und ich finde es wesentlich schwieriger, mir vorzustellen, was gefragt werden wird. Aber ich habe es wieder so gut wie möglich vorbereitet und der große Bonus im Gegensatz zur letzten: Danach ist frei!!! Die Vorfreude darüber beginnt sich langsam über den Bammel vor der Prüfung durchzusetzen und das finde ich spitze. Es sind keine 24 Stunden mehr und dann ist es geschafft für diese Phase. SPITZE!!!

Ambiguitätstoleranz

… ist die Fähigkeit, andere Meinungen und Sichtweisen zu akzeptieren sowie Mehrdeutigkeit und Widersprüche in Situationen und Handlungsweisen zu ertragen, ohne sich unwohl zu fühlen oder aggressiv zu reagieren.

Fand ich vor ein Tagen beim lernen ganz cool und lernenswert. Noch ca. 15 Stunden, dann kann ich zumindest die dazugehörige Klausur abharcken.

Ach ja: Der Arzt ist in Urlaub, also hoffe ich auf Besserung von alleine…

PUHHH

Seitdem ich letzte Woche aus dem Norden zurück gekommen bin, ist meine kleine Welt ein wenig über mich hereingebrochen…

  • habe super spontan eine kleine Feier zum Geburtstag meines Mannes organisiert
  • einen super kurzfristigen Folge-Auftrag von einem Kunden bekommen, den ich nicht absagen konnte
  • versucht, für meine Klausuren nächste Woche zu lernen
  • akuten Babysitternotstand in der letzten und diesen Woche wegorganisiert
  • die Nächte oft nur vier Stunden geschlafen (das lag zum Teil an mir und dann leider auch an dem Kurzen)

Heute Nacht gab es mal wieder ein bißchen mehr Schlaf und damit die Hoffnung, mich bald wieder unter den Lebenden zu fühlen…

Schönen Gruß an alle, die sich immer mal wieder überfordert fühlen… IHR SEID NICHT ALLEIN!!! Und hoffentlich lernen und wachsen wir aus und an diesen Situationen. Dann bringen sie wenigstens etwas…

Alles eine Frage der Planung?

Gestern habe ich mich gewundert: Ich wusste schon im Voraus, dass diese Woche ziemlich voll wird. Am Montag Vorlesung und abends Lernkurs, Dienstag Vorlesung, gestern ein Geburtstagspicknick in Frankfurt und abends Hauskreis, heute fahre ich nach Düsseldorf für ein LoI Treffen (oder soll ich Meeting sagen, damit ich professioneller klinge… hihi). Komischerweise habe ich gestern festgestellt, dass es mir trotzdem erstaunlich gut geht. Mh, jetzt bin ich am überlegen: Liegt das daran, dass diese Woche wirklich gut geplant und durchdacht ist und ich mich in den Plänen aufgehoben fühle? Liegt es an ausreichend Schlaf? Der größeren Ordnung in der Wohnung, die ich versuche zu etablieren? Etwa an einem günstigen Zeitpunkt in meinem Zyklus??? Ich habe noch nicht wirklich eine Ahnung. ABER ich bemerke: Mich selbst an die Grenzen zu bringen tut mal wieder gut, weil ich zum einen sehr aufmerksam und konzentriert die Einzelheiten überlege und zum anderen mich nicht gehen lassen kann. Bin mal wieder begeistert, was ich in dieser Phase alles lernen kann. In diesem Sinne: Allen einen lehrreichen Tag mit hoffentlich noch langem Sonnenschein!

ein langer Studientag

Heute war ich über die Hälfte des Tages einfach nur Studentin. Uih… Ganz schön ungewohnt… Aber schön. Sich eInfach nur auf eine Sache konzentrieren und nur für mich denken. Sehr gut! Heute Abend war der erste Teil eines Kurses mit dem Titel „konzentriert und effizient arbeiten“. Der Kurs soll mir helfen, die kurzen Zeiten, die ich zum lernen habe, so effektiv wie möglich zu nutzen. Es gab heute schon ganz gute Anregungen: Schreibtisch aufräumen ist eine gute Idee; Energiefresser bewusst angehen; was ich besonders ansprechend finde: Ein Konzept aus dem Zen Buddhismus (wusste gar nicht, dass ich auf so etwas stehe hihi): Achtsamkeitsprinzip. Das geht auf die Idee zurück, einfach nur im Augenblick zu leben und sich selbst bewusst wahrzunehmen. Die Gefühle werden bewusst wahrgenommen, stellen aber keine Handlungsaufforderung dar. Das ist doch mal schön: Ja, ich fühle mich… müde, inspiriert, angespannt, ausgeschlafen… Aber ich muss damit nicht sofort etwas veranstalten. Irgendwie entspannend… Auch wieder so ein Gefühl…