nicht erholsam aber erfolgreich

Februar 28th, 2010

Die letzte Woche war voller Aktivität und das meiste davon wirklich schön und im unanrüchigsten Sinn befriedigend:

  • Das Wohnzimmer hat eine neue Attraktion bekommen: Einen Esstisch. Wir als Familie haben ihn schon feste ins Herz geschlossen und den ersten (leider etwas kranken) Gast daran bewirtet (Gute Besserung, liebe Cam!)

Übersicht Wohnzimmer

  • Dann bin ich den halben Samstag unter unserem Bett herumgekrochen, um dem Herrendiener endlich eine neue Heimat zu schenken und sein Vagabundendasein zwischen Wohn- und Schlafzimmer zu beenden und der Sitzecke die im Moment leider überflüssigen Elemente abzunehmen (Stereoanlage ohne Verstärker; Mac, der keine Filme abspielen mag). Jetzt ist sie leerer und damit schöner.

Herrendiener

Sitzecke

(nein, wir haben nicht seit neustem nur noch oranges Licht… das genügt jetzt an Bildern mit dem “extra gemütlich” Filter…)

  • Die Küche habe ich auch wieder in einen bekochbaren Zustand versetzt

ordentliche Küche

  • Benico hat ein Regal abgestaubt, das ich gerade nicht fotografieren kann, weil er schläft; dafür ein Bild, wie sehr ihn die Neuerung gefreut hat

große Freude

  • Ich habe an einem wirklich wichtigen wöchentlichen Männlichkeitsritual teilgenommen: Der Gang in den Baumarkt, der eine grundlegende Komponente in der Beziehung zwischen meinem Mann und unserem Sohn bildet.
  • Diese ganzen Aktivitäten waren aber von dem wirklich wichtigen Ereignis dieses Wochenendes überschattet: Dem Umzug von Domi und Bini und dem Abi! Mein aktiver Beitrag war das aufräumen des Treppenhauses im neunen Heim vor dem Umzug, was meinen Workout diese Woche gut ersetzt hat und große Freude auf Seiten der Neueinzöglinge ausgelöst hat. Der passive Beitrag war den Sohn zu hüten… Ok, in diesem Satz stimmt etwas nicht… Hey, Ihr Drei!!! Herzlichen Glückwunsch!!! Tief durchatmen und erstmal genießen!!! Ihr habt das spitze gemacht!
  • Im Moment erhole ich mich noch von dem heutigen Nahtoderlebnis meines Mannes: Xynthia hat entschieden, einen Dachziegel fünf Stockwerke hinunter zwanzig Zentimeter am Kopf meines Mannes vorbei zu Boden zu schicken. Sein Kommentar: “Das war knapp…” Dem ist nichts hinzuzufügen.

Jetzt hoffe ich auf eine schöne nächste Woche, die ruhig etwas entspannter verlaufen darf…

Wünsche allen einen standfesten Start in die Woche!

Ein Rückblick auf das Jahr 2009 von A bis Z

Dezember 31st, 2009

Habe mir bei einer nicht ganz so spannenden Predigt alphabetische Gedanken über das letzte Jahr gemacht:

A- ufregend: Das war es mit Sicherheit. Im nächsten Jahr darf es ruhig ein bißchen abgeregter sein…

B- rustkrebs: Das ist eine Krankheit, die bisher sehr weit weg war. Jetzt kämpft eine gute Freundin dagegen an. Ich dachte, dieses Thema hätte noch mind. zehn Jahre Zeit…

C- olt: Letztes Jahr kurz vor Weihnachten haben wir einen Neuwagen gekauft und ihn dieses Jahr sehr genossen. Die anfängliche Skepsis, ob er tatsächlich groß genug für eine kleine Familie ist, hat echter Begeisterung Platz gemacht. Wie schön, ein verlässliches Auto zu haben!

D- rei-Fluss-Stadt Passau: Die haben wir die Tage vor Weihnachten besucht. Es war wunderschön und sehr entspannend und die Stadt ist einfach echt sehenswert!

E- ssen mit Freunden: Schon immer eine Leidenschaft gewesen. Wie schön, dass wir derselben in Wiesbaden jetzt wieder viel häufiger fröhnen können.

F-reuen: Benico professionalisiert diese Tätigkeit gerade mit immer neuen Ausdrücken und Luftsprüngen: “Hurra!”, “Wahnsinn”, “oh wie toll”

G- roningen: Ein weiterer Städtetrip (diesmal mit meiner Freundin Miri) diesen Jahres: Wirklich süß, gemütlich und spitze zum einkaufen (auch wenn die Geschäfte schon um 18 Uhr zu machen)

H- obbies: Hier hat das Jahr mir einige neue spendiert: lesen, stricken, scrappen

I- nline skaten: das habe ich einige Male im Sommer mit Benico im Kinderwagen gemacht und ich hoffe definitiv auf eine Fortsetzung im kommenden Jahr. Vielleicht fährt Benico dann schon alleine mit dem Laufrad. Dann muss ich meine Künste aber noch definitiv verbessern.

J-an und Julia: Die haben zu meinen Lieblingskinderbüchern gehört und das hat Benico wohl in den Genen mit abbekommen: Die beiden Bücher die wir haben (J&J feiern Weihnachten und J&J ziehen um) werden immer noch rauf und runter gelesen, obwohl die erzieherischen Höhepunkte für die sie angeschafft wurden, längst vergangen sind…

K- rankheitsphasen: Davon hatten wir zwei ziemlich intensive: Eine richtig heftige direkt zu Beginn des Jahres. Sie hat mich total erschöpft und ich habe einige Wochen gebraucht, um irgendwie wieder zu Kräften zu kommen. Eines der Dinge die ich gelernt habe: Ich muss Schlafen!!! Egal, was deshalb liegen bleibt! Dieses Wissen konnte ich in der zweiten Phase direkt vor Weihnachten ganz gut anwenden und ich habe sie als nicht halb so schlimm erlebt.

L-aufrad: Eigentlich “Shopper” um in der Sprache von Benico zu bleiben. Sie begleitet uns inzwischen fast überall hin: In die Stadt, zu Freunden, im Aldi, bei Ikea. Definitiv das richtige Geburtstagsgeschenk.

M-ultiple Sklerose: Bei einer anderen Freundin ist diese Krankheit im Sommer diagnostiziert worden. Ich bin tief bewegt, mit welcher Würde und gleichzeitig Kaltschnäutzigkeit sie sich dieser Herausforderung stellt. Im nächsten Sommer will sie heiraten…

N-asen OPs: Flo hatte zwei davon innerhalb einer Woche. Die Erholung hat ungefähr sechs Wochen gedauert. Das Ergebnis ist nicht optimal (die Nase ist immer noch schief hihi) aber die OPS haben eine deutliche Verbesserung gebracht!

O- rganisation: Davon war jede Menge nötig, es hat aber auch riesig Spaß gemacht, auch wenn ich merke, dass ich organisieren an sich nicht besonders spannend finde, sondern das ganze für mich “Mittel zum Zweck” ist. Vielleicht sollte ich “organisieren” von meiner Liste der Motivationsfähigkeiten eher streichen?

P- odestbett: Mein Mann hat eins mit seinen Freunden gebaut und seit unserem Umug nächtigen wir darin. Eine gute Lösung für hohe Wände und Platzmangel bei gleichzeitiger Anwesenheit von Kleinkindern. Ein guter Nebeneffekt wenn das Büro noch mit im Schlafzimmer ist: Man schläft über den Dingen. Eine sehr angenehme Perspektive.

Q- uelle: Eine interessante Frage vom letzten LOI Tag: was ist Deine Quelle? Woraus ziehst Du Kraft und Inspiration? Diese Frage nur mit Gott zu beantworten ist für mich zu kurz und so bin ich am forschen und entdecken, was alles eine Quelle für mich sein kann.

R- asselbande: Das ist die neue Spielgruppe von Benico, wo er zweimal die Woche vormittags sein Sozialverhalten mit anderen Kindern trainieren darf… Kann es kaum glauben, dass er im kommenden Jahr schon in den Kindergarten kommt.

S- innhaftigkeit: Durch einen ziemlich heftigen Konflikt in den letzten Wochen habe ich hier so manches dazu gelernt: In so einer Krise kann auch ein gemütliches Mittagessen im Kreis der Familie eine sehr wichtige Bedeutung haben oder das Gefühl von “Normalität” einen besonderen Wert bekommen.

T- rampolin springen: Macht ziemlich viel Spaß, nehme mir aber im Moment viel zu selten dafür Zeit. Eine Idee fürs nächste Jahr: ich gönne mir die letzte Staffel Gimore Girls und darf sie nur beim Trampolin hüpfen gucken…

U- ebernatürliche Kraft: Davon habe ich in diesem Jahr sehr viel gebraucht. Es gab zahlreiche Momente wo nur noch ein Stoßgebet möglich war und ich kann sicher sagen: Gott hat immer geantwortet: Mit Gelassenheit und Zuversicht oder guten Freunden, die einfach da waren oder meinem Mann, der mich in den Arm genommen hat.

V-eränderung: Die Vermutung von Anfang des Jahres hat sich bestätigt: Der Umzug war sicherlich eine größere Nummer, auch die neuen Verantwortlichkeiten bei xpand. Aber manche wichtige Veränderung findet ja v.a. in uns selbst statt und da gab es sicherlich auch wichtige Entwicklungen, die nach meinem Empfinden zu größerer Gelassenheit geführt haben.

W- iesbaden: Nizza des Nordens: Ich finde das so nett, weil ich mich in beiden Städten so unglaublich wohl fühle… Ich freue mich aufs nächste Jahr und zahlreiche weitere Entdeckungen.

x- pand: Hier fühle ich mich weiterhin sehr verbunden, auch, weil ich im Herbst das komplette LOI Büro übernommen habe, was auf der einen Seite großen Spaß macht, gleichzeitig aber auch noch eine große Herausforderung an meine Organisationsfähigkeit darstellt.

Y-psilanti: Ok, ich habe keinen Bezug zu der Dame und ich meine, die Geschichte wäre schon im letzten Jahr gelaufen… Aber mir ist nichts besseres eingefallen…

Z- weiter Geburtstag von Benico: Das war ein wirklich großer Tag für uns als Familie, auf den wir hingefiebert und den wir sehr genossen haben!

Jetzt wünsche ich allen einen guten Rutsch und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr!

Ein bewohnbares Wohnzimmer!

November 4th, 2009

Das war das Werk des Nachmittags von meiner Mama und mir. Wir haben Regale ein- und vor allem Kleinigkeiten aufgeräumt und siehe da: Ein wirklich schöner und gemütlicher Raum kommt zum Vorschein. Heute Abend habe ich dann noch einmal gewuselt und jetzt sieht auch noch das Schlafzimmer viel besser aus. Nicht mehr lange und wir können ans dekorieren gehen. Ideen und Material sind dafür langsam auch schon vorhanden.

Jetzt bin ich hundemüde und freue mich aufs Bett! Gute Nacht!

Ich liebe es, in der Stadt zu sein

November 2nd, 2009

Ok, das hat mich wirklich überrascht. Aufgewachsen bin ich ja in einem Vorort in Darmstadt, der wirklich eine geniale Kombination von schnell in der Natur und schnell in der Innenstadt darstellt. Und dann bin ich in das für meinen Geschmack ziemlich ländliche Hochheim gezogen, das auch wunderschöne Natur (Weinberge und Feld), aber wenig Stadt und noch weniger Wald hatte. Beides habe ich vermisst und beides genieße ich so sehr!!! Wenn man im Moment in unserer Straße sein Auto zwei Tage stehen lässt, sieht man fast nur noch gelbe Blätter…

Was ich sonst noch spitze finde:

  • fast jeden Tag Leute zum Essen hier haben
  • gute Freunde zu fuss besuchen gehen
  • eine Familie mit einem Sohn in Benicos Alter in der Nähe haben
  • sich sonntags morgens in den Bus setzen und zehn Minuten später bei der KreativMesse sein
  • Waschmaschine und Trockner in der Wohnung haben (habe heute die erste Maschine im Schlafanzug und vor dem Frühstück angemacht und insgesamt drei Maschinen gewaschen!)
  • insg. vier Übernachtungsgäste in den ersten zwei Wochen haben
  • von meinem Bett RUNTER schauen zu können
  • Freunde und Familie zu haben, die SOOO hilfsbereit sind… was würden wir ohne euch machen???

Gestern saß ich im Bus und habe gedacht: Es fühlt sich immer noch ein bißchen wie Urlaub an, wenn ich drüber nachdenke. Kann mein Glück noch nicht fassen, die ganzen lieben Leute so nah um mich zu haben. Dadurch fange ich zwar auch an, die fehlenden noch mehr zu vermissen, aber das ist es mir allemal wert!

Unsere Wohnung ist immer noch wunderschön…

Oktober 26th, 2009

Wenn die ganzen lieben Menschen mich fragen, wie es denn aussieht in der neuen Wohnung, dann habe ich zwei Standardantworten:

  • “Wir haben langsam Land in Sicht”
  • “wir erobern uns Raum für Raum”

Beides stimmt. Wir versuchen uns immer vor Augen zu halten, dass wir eigentlich nach einer Woche schon wirklich weit sind, auch wenn vieles noch ein bißchen provisorisch wirkt und ich wahrscheinlich deshalb auch noch keine Lust habe, Bilder zu machen.

Abgesehen davon kämpfe ich gerade gegen unglaublich große Müdigkeit an und versuche, einen halbwegs normalen Alltag zu organisieren, bei dem der Kurze auch nicht zu kurz kommt. Ganz abgesehen davon habe ich noch mit unvorhergesehenen Veränderungen an der Uni umzugehen und diverse Dinge neu zu organisieren.

Kurzum: Ich fühle mich mal wieder überfordert, stelle aber fest: Auch daran kann man sich gewöhnen. Auch an ständige Müdigkeit (und ich kann einen entspannteren Umgang damit erlernen).

Ich glaube, ich werde jetzt das erste Mal ein heißes Bad in der neuen Wohnung nehmen und direkt danach in mein Bett sinken.

Ach ja: Oli und Sophia, Ihr Süßen!!! HERZLICH WILKOMMEN IN WIESBADEN!!! Wie GEIL, dass wir uns bald jetzt zu Fuss besuchen können (das ist etwas, was ich immer noch nicht fassen kann!!!)

Wir sind wieder online und komplett fertig eingerichtet!

Oktober 21st, 2009

Ok, eines davon ist eine Lüge…

Wollte nur kurz bescheid sagen, dass wir wieder in der virtuellen Welt angekommen sind. Dank meines Mannes, dem Helden, der auf freundlich nachdrückliche Weise auf eine schnelle Bearbeitung bestanden hat, können wir nun wieder surfen… Allerdings haben wir natürlich trotzdem noch unglaublich viel zu tun, so dass manche Email noch ein bißchen warten muss…

Ein paar Bilder vom Umzug, etc. wird es in Kürze demnächst geben.

Ansonsten können wir einfach nur sagen:

Wir freuen uns in WIESBADEN zu sein!!!

Let´s Roll!!!

Oktober 17th, 2009

Ich habe heute Nacht nicht geschlafen und brauche dringend eine Kopfschmerztablette und Kaffee. Außerdem fühle ich mich total zittrig. Und trotzdem freue ich mich so, dass dieser Tag endlich da ist und wir mit zahlreichen Helfern gesegnet sind. Hoffe, dass wir so gut organisiert sind, dass wir sie gut koordiniert bekommen.

Wie schlimm meine Wortfindungsschwierigkeiten waren, könnt ihr sie dann fragen…

AB NACH WIESBADEN!

Statusbestimmung

Oktober 13th, 2009
  • Ok, ich glaube, wir liegen immer noch ganz gut in der Zeit: Die vollen Kisten werden langsam mehr als die leeren.
  • gestern waren wir Verpflegung für die Helfer einkaufen, damit sie nicht auf halbem Weg schlapp machen. Dabei ist mir wieder aufgefallen, dass spätestens jetzt die Phase der letzten Male angefangen hat…
  • heute werde ich wohl die Schilder fürs Parkverbot in Wiesbaden aufstellen (habe ich vorher noch nie gemacht)
  • im Moment versteigern wir einige unserer Möbel auf ebay, was ich bisher auch nur einmal gemacht habe (lerne bestimmt jede Menge und würde dann das nächste Mal ganz viel anders machen); aber irgendwann muss man mit so etwas anfangen, oder?
  • heute morgen bin ich um fünf wachgeworden und konnte nicht mehr einschlafen, nachdem ich die Flasch für Benico vorbereitet habe. Bin dann aufgestanden und 20 Min Trampolin gesprungen. Wollte ich schon seit Tagen machen und jetzt geht es meinem Rücken besser.
  • Also so ganz generell: Alles im grünen Bereich.

ein ganz normaler Tag???

Oktober 9th, 2009

Hier eine kleine Auflistung meiner Tagesaktivitäten:

  • 1.30 Uhr ins Bett gegangen (selbst dran schuld und ganz schön dumm, aber ansonsten einfach schön)
  • 9 Uhr mit Sohnemann beim schwimmen in Rüsselsheim gewesen und gestaunt, mit welcher Lässigkeit er auf schwimmende Matten klettert, wo er vor einer Woche gar keine Begeisterung für aufbringen konnte. Alles eine Frage der Motivation. Die war heute Boot fahren und das war offensichtlich das richtige…
  • 11 Uhr beim Kinderarzt: kleiner Mann hat seit ein paar Wochen komische Punkte am Bauch. Ich habe gelernt: Sie heißen Dellwarzen (klingt ekliger als es aussieht) und man kann sie relativ problemlos entfernen; man muss das allerdings ein paarmal wiederholen und die Prozedur hört sich interessant an: Erst wird der Kurze mit “hautbetäubender Salbe” eingecremt, dann wird er in Folie gepackt; danach darf er eine 3/4 Stunde spielen (wie er das in einer Folie machen soll, weiß ich noch nicht). Dann werden die fiesen Dinger aufgepickst und sauber gemacht… Ich bin schon am überlegen, wie ich ihm das im Vorfeld erklären soll. Aber das dauert noch bis November und bis dahin werde ich ihm noch ein paar andere Dinge erklären müssen… Z.B. warum unser zu Hause keinen Garten mehr hat… Finde ich gerade schwieriger.
  • 11.30 Uhr: ab nach Hause: Mittagessen und verzweifelten Mann bei Suche nach Transporter unterstützen
  • 12.30 Uhr: glücklicher Mann zieht los, um Transporter abzuholen; kleiner Mann und ich essen Mittag und dann gibt es den wohl verdienten Mittagschlaf für uns beide.
  • 14.30 Uhr: Mann kommt zurück mit NEUEM Wohnungsschlüssel (haben wir vergessen zu feiern fällt mir gerade auf) und neuem Haarschnitt… “HÄH??? Wann hattest Du denn dafür Zeit?”
  • 15.30 Uhr: Aufbruch zum Holzhändler im Ort: Nette hilfsbereite kompetente Männer, die ständig eine Kippe im Mund hängen haben, direkt neben den Kreissägen stehen die Bierflaschen… Der Kurze bekommt vor staunen den Mund nicht mehr zu…

großes Auto

Flo+Benico

  • 16.45 Uhr: Abfahrt zum Baumarkt. Wir wollen eine Arbeitsplatte für die Küche kaufen und haben eine wirklich schöne gesehen, die wir uns zuschneiden lassen müssen. Ich SUCHE einen Mitarbeiter und bekomme schließlich an der Hauptinformation die Aussage: Da müssen sie sich ein bißchen gedulden, der Kollege kommt in 20 Minuten aus der Pause. Den treffen wir dann auch noch, aber nachdem wir den gesamten Laden nach diversen anderen Dingen durchsucht haben und der Kurze den ersen Sturz des Tages mit Beule am Kopf hinter sich gebracht hat, entscheiden wir uns doch für die günstigste Variante. Außerdem haben wir dort erstanden: Regalbretter für die seltsame Nische in der Küche, dazu Winkel, Spanngurte, eine große Plane (weil es die ganze Zeit nach Regen aussieht und wir nur noch einen offenen Transporter bekommen haben, weil alle Welt gerade umzieht), weißen Lack für unser Bett, neue Spüle
  • 18.15 Uhr: Abfahrt zu Ikea: Dort essen wir ein schwedisches Abendmahl und atmen tief durch und beten, dass Benico in der nächsten Stunde nicht durchdreht. Dann geht es noch einmal los: Regal, Kommode, Esstisch und Schreibischplatten stehen auf dem Plan. Wir bekommen die ersten beiden Sachen, bei den anderen müssen wir nochmal überlegen und nachmessen.
  • 20 Uhr: zweiter Sturz des Tages von Benico: diesmal mit Nasenbluten und dicker Lippe. Flo ist stolz… Habe leider schon wieder vergessen worauf…
  • 20.15 Uhr: Wir verlassen Ikea, Benico und Flo haben ein Eis in der Hand
  • 20.45 Uhr: Wir kommen zu Hause an; Benico hat ca. die Hälfte geschafft, die andere Hälfte ist auf seinem Fleecepulli gelandet
  • 21.45 Uhr : Benic schläft; ich gehe in die Waschküche und hole einen Stuhl hoch, um unsere Eckbank mit Tisch und Stühlen bei ebay einzustellen
  • 22.45 Uhr: Anzeige geht online (ich bin offensichtlich noch nicht sehr geübt mit ebay)
  • 23.30 Uhr: ich beende meinen Blogeintrag und gehe noch heldenhaft die Wäsche aufhängen
  • Ratet, was ich danach mache???

Juchuh!!! Ich bin wieder online!

Oktober 8th, 2009

Am Sonntagmorgen ist es passiert: Mein ibook hatte keine Lust mehr auf arbeiten und hat sich jedes Mal nach kürzester Zeit wieder ausgeschaltet. Jetzt hat mein lieber Mann einige Abende damit zugebracht, alles zu sichern und versucht, dem guten Stück wieder leben einzuhauchen. Aber bisher hat es keine Lust auf unsere Überredungskünste einzugehen.

Also arbeite ich jetzt von dem auch sehr schönen MacBook von Flo. Nur als kurze Erklärung, warum es hier die letzten Tage so sehr ruhig war.

Habt ihr schon mitbekommen? Unser Umzug rückt näher. Woran man das sieht? In der ganzen Wohnung stapeln sich Kisten. Allerdings sind die wenigsten bisher gepackt. Sie wurden nur schon für eine dringend benötigte Burg aufgebaut, die Benico sehr genossen hat. Ich würde sagen: Spaß ist, was wir draus machen…