Bits & Pieces 2

Was war gut? Ich habe ein Fahrrad! Mit 24 Gängen (also wiesbadentauglich) und schon montierten Kindersitz für die kleine Maus. Das ist die falsche Jahreszeit? Ganz egal. Die erste Tour habe ich bei grauem Regenwetter gemacht (die Kleine in rosa roter Matschmontur hinten drauf) und wir haben beide großen Spaß gehabt.

Was habe ich gelernt? Zu wenig Kaffee lässt mich zwar schlafen, macht mich aber den ganzen Tag müde und arbeitslustlos. Auch nicht das richtige, wenn man diverse Projekte (incl. eines Vierpersonenhaushalts) am Laufen halten möchte. Ich suche noch nach einer Lösung…

Was war blöd? Schlüssel verloren. Das könnte noch teuer werden…

Gute Begegnungen? Das Treffen mit meiner Mentorin (tief, ehrlich, bewegend, nachklingend) und meiner lieben Freundin Wintermantelshoppen gehen (schön, teuer, warm… der Mantel, nicht die Freundin, die ist v.a. immer die pure Erholung für mich).

Was kam zu kurz? Wache Phasen. Das Leben kann so anstrengend sein, wenn man immer nur müde ist…

Was war noch wichtig? Die Zeit hat gerade ein interessantes Titelthema zu der „Spezies“ Hausfrau. Norbert Blüm hatte auch vor kurzem einen Onlineartikel zu dem Thema Vereinbarkeit geschrieben und seit heute Morgen ist klar: Das Betreuungsgeld kommt, dafür wird die Praxisgebühr abgeschafft. Ich bin bei diesen ganzen Themen äußerst ambivalent und wundere mich immer, wie man als Politiker oder Privatperson zu einer völlig klaren und eindeutigen Meinung kommen kann (außer: für mich selbst macht das Sinn oder eben nicht). Außerdem ist vor kurzem das neue Buch von Rachel Held Evans erschienen: A year of biblical womanhood! Darin beschreibt sie, wie sie ein Jahr lang die ganzen Vorschriften und Lebensweisen von Frauen in der Bibel eingehalten hat. Deutlich wird wohl am Ende v.a., dass es NICHT den einen richtigen Weg für Frauen gibt, um nach biblischen Maßstäben zu leben. Es kommt viel mehr darauf an, seine Berufung zu kennen und dieser entsprechend zu leben. Ähnliches dachte ich auch bei den Geschichten von Hausfrauen im Zeit Magazin: Gerade die Frau, die in meinem Alter ist und auch zwei Kinder in ähnlichem Alter hat wie ich und sich voll und ganz für die Rolle der Hausfrau entschieden hat, beeindruckt mich. Weil sie weiß, was sie will und es liebt und darin aufgeht. Gerade auch, weil es komplett nicht mein Weg ist, finde ich das toll.

Rachel Held Evans bekommt übrigens gerade richtig Gegenwind (es erinnert mich ein bißchen an den Buchrelease von Rob Bells Love wins im letzten Jahr, z.B. hier). Bei ihm habe ich ganz viel über Kommunikation in solchen Situationen gelernt und bin total gespannt, wie Evans das hinbekommen wird!

 

Bits & Pieces

Ich vermisse es, das bloggen. Meine Tage sind aber gerade sehr intensiv und gefüllt. Also wird es jetzt einfach mal kleine Streiflichter geben. Mal sehen, ob das für mich funktionieren wird…

Was war gut? Die Beendigung eines sechsmonatigen Projektes: Ich war für die Mitarbeiterbefragung in einem mittelständischen Unternehmen verantwortlich mit knapp 100 Mitarbeitern. Es war schön zu sehen, dass die Mitarbeiter intensiv die Chance zum Feedbackgeben genutzt haben, die Geschäftsleitung offensichtlich so viel wie möglich aufnehmen und umsetzen möchte und meine Hinweise und Tipps komplett aufgenommen und weiterverarbeitet worden sind. Es hat großen Spaß gemacht und ich habe selbst viel gelernt.

Was habe ich (diese Woche) gelernt? Zwei Tassen Kaffee am Tag machen mich tagsüber und Sofina nachts wach. Keine gute Kombination und der Beginn eines gewissen Teufelskreises. Ich hoffe auf viel Schlaf an diesem Nachmittag.

Was war blöd? Meine Professorin hat dieses Jahr zwei wichtige Artikel veröffentlicht, auf die ich eigentlich über elektronische Zeitschriften an der Uni zugreifen können sollte (die Uni hat dafür extra Abos). Die sind aber noch nicht freigeschaltet und die Leute in der Bib raten mir tatsächlich über Fernleihe die Artikel an anderen Unis zu bestellen. Dafür muss ich dann natürlich zahlen und habe noch ca. drei Wochen Wartezeit. Was für ein Schwachsinn und unnötige Zeitverzögerung!

Gute Begegnungen? Ja! Mit meiner Schwester war ich Montagabend auf dem ersten Konzert der Europatour von Rachel Sermanni. Die habe ich letztes Jahr auf einem fink Konzert das erste Mal gehört und sie macht meinen Herbst gerade zusammen mit Philipp Poisel ganz wunderbar melancholisch. Etwas trinken gehen war diese Woche auch noch drin: Am Mittwochabend mit einer lieben Freundin, mit der ich mich schon seit ca. zwei Monaten immer wieder verabredet habe und es trotzdem nicht geklappt hatte. Beides hat sehr gut getan und es war ein gutes Gefühl, dabei etwas für meine Gesundheit getan zu haben.

Was kam zu kurz? Es ist jetzt Samstagvormittag und wir haben als Familie in dieser Woche bisher ca. 1,5 gemeinsame Mahlzeiten gehabt… Ich hoffe auf baldige Besserung… Und freue mich, dass ich auch mit solchen Phasen immer gelassener umgehen kann.

Was war noch wichtig? Der Vormittag gestern im Schwimmbad mit den Kindern und der Schwiegermama hat gut getan! Wasser ist einfach wunderbar zum entspannen!!!