Ich liebe es, in der Stadt zu sein
Ok, das hat mich wirklich überrascht. Aufgewachsen bin ich ja in einem Vorort in Darmstadt, der wirklich eine geniale Kombination von schnell in der Natur und schnell in der Innenstadt darstellt. Und dann bin ich in das für meinen Geschmack ziemlich ländliche Hochheim gezogen, das auch wunderschöne Natur (Weinberge und Feld), aber wenig Stadt und noch weniger Wald hatte. Beides habe ich vermisst und beides genieße ich so sehr!!! Wenn man im Moment in unserer Straße sein Auto zwei Tage stehen lässt, sieht man fast nur noch gelbe Blätter…
Was ich sonst noch spitze finde:
- fast jeden Tag Leute zum Essen hier haben
- gute Freunde zu fuss besuchen gehen
- eine Familie mit einem Sohn in Benicos Alter in der Nähe haben
- sich sonntags morgens in den Bus setzen und zehn Minuten später bei der KreativMesse sein
- Waschmaschine und Trockner in der Wohnung haben (habe heute die erste Maschine im Schlafanzug und vor dem Frühstück angemacht und insgesamt drei Maschinen gewaschen!)
- insg. vier Übernachtungsgäste in den ersten zwei Wochen haben
- von meinem Bett RUNTER schauen zu können
- Freunde und Familie zu haben, die SOOO hilfsbereit sind… was würden wir ohne euch machen???
Gestern saß ich im Bus und habe gedacht: Es fühlt sich immer noch ein bißchen wie Urlaub an, wenn ich drüber nachdenke. Kann mein Glück noch nicht fassen, die ganzen lieben Leute so nah um mich zu haben. Dadurch fange ich zwar auch an, die fehlenden noch mehr zu vermissen, aber das ist es mir allemal wert!
Allgemein | Comments (1)wichtige Neuigkeiten
… brauchen manchmal etwas länger bis sie an die vernetzte Öffentlichkeit gelangen sollen, aber jetzt ist es soweit: WIR ZIEHEN UM nach WIESBADEN!!!
Ich kann gerade gar nicht beschreiben, was das alles an Emotionen in mir bisher schon ausgelöst hat und bestimmt auch noch in Zukunft auslösen wird, aber generell ist es einfach klasse. Ein Traum, den wir schon seit ca. einem Jahr verfolgen wird nun Wirklichkeit.
Der Umzug wird irgendwann in der zweiten Oktoberhälfte stattfinden und bis dahin gibt es bestimmt einiges zu berichten von den großen und kleinen (Fort-) Schritten auf dem Weg in ein neues Heim. Immerhin haben wir hier sieben Jahre gewohnt und da hat sich doch schon einiges angesammelt, auch, wenn ich immer mal wieder gestöbert und fleissig entsorgt habe.
Vor ein paar Wochen waren wir auf einem Flohmarkt verkaufen. Da war der Keller schon einmal wesentlich leerer.
Nachdem ich mit Benico heute morgen völlig verschlafen habe, ist der kleine Mann kurzerhand zu Hause geblieben und wir haben jede Menge Babyklamotten sortiert. Alles nochmal schön nach Größe und Art in Tüten verpackt. Nachmittags waren wir dann bei IKEA (das wird wahrscheinlich mein 2nd Home der nächsten Wochen…) und haben Kunststoffboxen gekauft, damit die schönen Sachen auch trockenenfusses in den immer feuchten Katakomben der Stadt Wiesbaden auf den nächsten Einsatz warten können. Will ja nicht, dass sie Schimmel ansetzen, nur weil wir mit dem Kinder produzieren nicht hinterherkommen…
Ach ja, Umzug ist ja eigentlich schon aufregend genug. Aber das ist nicht das einzige, was die nächsten Wochen meine Aufmerksamkeit fordern wird: Da wartet noch eine Politikabschlussprüfung Anfang Dezember… Und eine erweiterte Verantwortung im LoI Programm…
Habe heute gedacht, dass der Blog mir vielleicht helfen könnte, in den nächsten Wochen die wahrscheinlich sehr häufig auftretende Überforderung mit einem Augenzwinken zu entschärfen. Mal sehen, ob das gelingen wird…
Jetzt wünsche ich allerseits eine gute Nacht in der Hoffnung, dass
- unser Sohn nicht durch Beinschmerzen, Kälte oder ein plötzliches Nähebedürfniss ein verfrühtes Ende der Nacht herbei führt
- mein Körper sich vehement gegen die Gewohnheit der letzten gefühlten 40 Nächte wehrt und nicht einfach so um drei Uhr auf den Wachmodus umschaltet, obwohl der Kurze gar nicht wach ist
Schlaft GUT!!!
Allgemein | Comments (1)Weltstadt Hochheim?
Habe gerade eben hier in Hocheim ein google Auto gesehen… Häh? Ich dachte es werden gerade die großen Städte fotografiert… Mh, Hochheim also doch Nabel der Welt… Hatte mein Mann mal wieder recht. Übrigens ist es nicht von einem wütenden Mob wie in England vertrieben worden. Bin schon auf unser Efeuhaus gespannt…
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Ich bin Debora Hofmann (29 Jahre) - unter anderem Studentin und Mama. Mein Traumjob: Als "work scientist" junge Frauen bei der Definition ihrer ureigensten Karriere- und Lebensziele zu unterstützen. Gleichzeitig will ich Unternehmen herausfordern, für diese neue Art von workforce die attraktivsten Arbeitsbedingungen zu schaffen, damit sie auch in Zukunft erfolgreich sein können.