eigentlich sollte ich gerade in Stuttgart sein…

April 23rd, 2010

aber mein Mann musste ja mal wieder Fussballspielen gehen. Und wie es sich laut unseres Sohnes für ein richtiges Spiel gehört, gab es auch eine Verletzung gestern Abend. Wegen Schmerzen im Knie, die so heftig waren, das Flo übel geworden und er angefangen hat zu zittern, ist er letzte Nacht dann auch im Krankenhaus gewesen. Ich stand dann heute Morgen um 5.30 Uhr (nach insgesamt gerade einmal zwei Stunden Schlaf)  vor der Wahl, meinen lang geplanten und noch länger ersehnten Trip nach Stuttgart zur LOI Mentorenschulung durchzuziehen oder bei meinen Männern zu bleiben. Die Entscheidung fiel unglaublich schwer, aber doch sehr eindeutig aus: Ich konnte die beiden nicht guten Gewissens sich selbst überlassen. Also habe ich das nahe liegende getan und für zwanzig Minuten meinen Frust und die Enttäuschung und diverse andere Emotionen rausgeheult und mich dann pragmatisch wie ich bin, dem neuen Tag gestellt. Der ist jetzt trotz der großen Müdigkeit auch ganz gut gelungen und ich bin sehr zufrieden mit meinem Krisenmanagement…

Flo war heute Morgen nochmal beim Arzt, weil die im Krankenhaus zu verpennt waren. Der Doc hat ihm eine Spritze eines Abfallprodukts von der Herstellung eines anderen Medikaments ins Knie gejagt, auf das einzig und allein die Neurologen schwören. Vorher musste es noch auf allergische Reaktionen mit einem Spritzer ins Auge getestet werden… So spannend sich das anhört: Meinem Mann scheint es tatsächlich langsam besser zu gehen mit dem Knie… Wir hoffen, dass die Genesung anhält.

Und weil wir heute auch viel Spaß hatten, eine kleine Geschichte von dem Kurzen: Der hatte sich den Geldbeutel vom Papa geschnappt und erklärt: Das ist eine Kassette, hier sind Knöpfe, ich mache ein “Wettlennen” mit einem Mann, der in ein Loch fällt und DELLWARZEN… Und wer weiß, was er gespielt hat?

Richtig: Gameboy mit dem Spiel Diana Sisters, bei dem kann man in manchen Löchern jede Menge Punkte (das war unsere Bezeichnung für Benicos Dellwarzen) einsammeln kann…

Wünsche Euch ein sonniges Wochenende!

Das Leben ohne Fernseher!

Dezember 13th, 2009

Wir leben gerade ohne ein Fernsehgerät im Haus. Das haben wir mit dem Tag unseres Umzugs abgeschafft. Wie lebt es sich seitdem?

  • in der ersten Woche habe ich viel mehr Zeit für Körperpflege eingesetzt als vorher. Das hat sich aber nur eine Woche gehalten und hatte vielleicht mehr mit dem Umzugsdreck als dem Fernseher zu tun…
  • ich lese mehr! (habe jetzt schon in den paar Wochen mehr Bücher gelesen als im kompletten letzten Jahr)
  • ich habe habe wieder angefangen zu stricken. Das geht besonders gut, weil…
  • wir wieder mehr Filme auf dem Computer schauen, die wir typischerweise auch schon kennen.
  • wir gehen früher ins Bett!
  • ich schaue tagesschau im Internet.
  • Mittagsmagazin kann ich auch im Internet schauen, wenn auch mit ca. einem Tag Verspätung.
  • Wir nutzen gerade kaum unser Wohnzimmer. Damit habe ich komplett nicht gerechnet…

Ich schätze, dass sich unsere Ausgaben für DVDs in absehbarer Zeit erhöhen werden, weil wir dann wirklich alle interessanten (und auch die uninteressanten) Filme mind. 3x gesehen haben, aber das ist es mir definitv wert.

Zusammenfassend kann ich sagen: Uns tut es sehr gut. Im Grunde vermisse ich nichts und verbringe eindeutig mehr Zeit mit sinnvollen Aufgaben. Eine gute Entscheidung!