weil ich gerade zwei Minuten Zeit habe…

Juli 9th, 2010

gibt es ein paar Bilder aus England. Benico und ich waren zum feiern rübergeflogen: den 30. Geburtstag meiner Freudin Jessica. Passend, dass sie auch einen Kurzen hat, der genau ein Jahr jünger ist als Benico.

Der war übrigens teilweise frustriert, weil er kein Englisch kann und sich dementsprechend ausschließlich mit mir verständigen konnte. Ist aber inzwischen auch deshalb hoch motiviert, die Sprache ein bißchen mitzulernen. Also lesen wir gerade englische Bücher vor und er darf den englischen Caillou anschauen…

Jetzt aber Bilder:

aus dem Flugzeug

vom Ausflug in den Zoo

vom super gemütlichen Cafe in Leicester (sehr zu empfehlen diese Stadt!!!)

(das obere Bild hat übrigens Benico gemacht…)

(

and some other nice bits and pieces:

Ansonsten ist hier gerade ein bißchen wenig los, weil ich

  • zum einen viel zu viele Kleinigkeiten zu tun hatte, wie Fussball gucken, Essen vorbereiten, Blumen gießen (artet ja schon fast in einen Vollzeitjob aus bei dem Wetter), meine Schwester zum Flughafen fahren usw.
  • v.a. aber mitten in der Vorbereitung für meine letzte Scheinklausur bin (nein, das ist nicht nur schein, sondern auch viel sein!!!) Die wird am 20. Juli geschrieben und danach bin ich schwer mit feiern beschäftigt: Hochzeiten und 30. Geburtstage stehen ins Haus.

Aber ich habe große Hoffnung, dass ich dann meine kleine Meconomy Serie fertig machen kann und andere Ideen gibt es sowieso noch viel mehr.

Wünsche aber jetzt erstmal einen wunderbaren Wochenendeinstieg!!!

PS: Für alle, die etwas regelmäßiger von mir lesen wollen: Habe seit kurzem einen Twitter-Account (siehe rechte Spalte)…

Frauen und Meconomy: Was kann ich können?

Juni 7th, 2010

“Fast alles” könnte die Antwort nach der Lektüre dieses Kapitels lauten. Albers beschreibt, wie sich Bildung verändert: Sie wird günstiger und durch das Internet für mehr Menschen (egal an welchem Ort der Welt) zugänglich. Aber sie verfällt auch schneller und reguläre Abschlüsse werden immer weniger wert sein. Unter anderem setzt sich das Kapitel mit der Frage auseinander, wie Schulen und Universitäten auf diese Entwicklungen reagieren können.

Mich persönlich hat die Frage beschäftigt: Was bedeutet das für mich als Mutter? Bisher habe ich mir kaum Gedanken über das Thema gemacht. Ich nehme zwar mit einem amüsanten Lächeln wahr, dass mein zweijähriger sich an den Laptop setzt und unseren Freunden eine sms schreiben will, ansonsten hat sich die Medienerziehung bisher darauf beschränkt, den Fernsehkonsum (bzw. DVD- und you tube Videos) zu minimieren und mich mit anderen Müttern über die verantwortungslosen Eltern aufzuregen, die ihren achtjährigen Kindern schon die Fernseher ins Zimmer stellen.
Ok, das mit dem Fernseher brauche ich nicht mehr zu diskutieren, weil wir eh keinen haben.
Aber was ist mit Computern? Selbst um eine mögliche Spielsucht mache ich mir bei dem kurzen noch keine Sorgen, die Gene dafür sind väterlicher- und mütterlicherseits nach meiner Beobachtung nicht vorhanden…

Folgendes Zitat hat mich aber sehr nachdenklich gemacht (es stammt aus einem Brief, den ein Lehrer an seine Kinder geschrieben hat): “Statt eines Stücks Papier, auf dem steht, dass Ihr Experten seid, werdet ihr eine Ansammlung von Produkten, Erfahrungen, Reflexionen und Konversationen vorweisen können, die Euer Expertentum belegen, die transparent machen, was Ihr wisst. Dies wird aus Eurem Portfolio bestehen und einem Netzwerk anderer Lernender, an das Ihr Euch im Lauf der Zeit immer wieder wendet, das sich gemeinsam mit Euch entwickelt und das Eure Erkenntnisse widerspiegelt.”
Nachdem ich mich nun schon ein bißchen mit den Trends im Arbeitsleben und zunehmenden Digitalisierung auseinandergesetzt habe, kann ich mir vorstellen, was das für mich heisst. Wenn es aber darum geht, diese neue Welt meinem Sohn angemessen nahe zu bringen, dann kommen zahlreiche Fragen auf, z.B.:

  • Was soll mein Sohn tatsächlich lernen? Wozu soll ich ihn ermutigen?
  • Wie gehe ich mit dem Wissen um, dass die Schulen und Universitäten nicht die in Zukunft entscheidenden Fähigkeiten vermitteln, ich aber verpflichtet bin, meinen Sohn in genau diese Institutionen zu stecken?
  • Reicht es aus, selbst am Ball zu bleiben, was die technologische Entwicklung und digitalen Möglichkeiten angeht und ihm lebenslanges lernen “einfach” vorzuleben?
  • Könnte bitte irgendwer ein Ratgeberbuch für uns Eltern schreiben??? Ach so, heute geht man ja ins Netz und tauscht sich mit anderen verunsicherten Eltern aus… Ich bin auch gerade am lernen…

BenicoMac

Und wo wir gerade beim lernen sind: Produktivität ist das andere große Thema des Kapitels. Da bin ich auch im Moment am nachlesen und hoffentlich demnächst entscheiden, wie ich die zahlreichen unterschiedlichen Bereiche in meinem Kopf und Leben schön säuberlich sortiert, durchlebt und teilweise einfach nur abgearbeitet bekomme…

Schön, dass ich nicht schon jetzt alles können muss (auch wenn ich es theoretisch können könnte)!!!

Rob Bell und der alltägliche Wahnsinn

April 24th, 2010

Gestern Abend habe ich ein schon etwas älteres Interview mit Rob Bell gehört. Seine Predigten schätze ich ja schon seit längerer Zeit und finde es immer ganz spannend, wenn er dann in einem Gespräch mal ein bißchen mehr aus dem privaten Nähkästchen plaudert…

In dem Interview wurde er gefragt, was er denn so aktuell machen würde (die klassische Aufforderung, von den aktuellen Projekten, Ideen, etc zu erzählen). Der erste Teil seiner Antwort war dann einfach nur sehr schlicht: Ganz alltägliche Sachen, ich bin zu Hause, kümmer mich um die Kinder, wechsel Windeln, kümmer mich um die Pausenbrote von den Großen, wasche Wäsche. Und dann habe ich auch noch das ein oder andere Projekt am laufen. Aber diese Dinge werden nur in enger Abstimmung mit meiner Frau und guten Freunden gemacht, die mit aufpassen, dass ich nicht zuviel mache.

Von den Projekten hat er dann auch ein bißchen erzählt, aber mich hat das echt agesprochen: Mein Alltag sieht so wie bei zahlreichen anderen auch aus… Ich finde das so angenehm die Vorstellung, dass dieser Mann, der mit einer Predigt mehrere zehntausend Menschen erreicht, genauso wie ich jeden Tag (oder fast jeden Tag) in der Küche steht und sich das Hirn über ein leckeres Abendessen zermatert. Und ich will mir etwas von seinem gelassenem Umgang damit abschneiden und dazu stehen, wofür ein großer Teil meiner Zeit drauf geht, nämlich mit den völlig unspekatkulären, aber lebensnotwendigen Kleinigkeiten, die ein Familienleben erst ermöglichen…

eigentlich sollte ich gerade in Stuttgart sein…

April 23rd, 2010

aber mein Mann musste ja mal wieder Fussballspielen gehen. Und wie es sich laut unseres Sohnes für ein richtiges Spiel gehört, gab es auch eine Verletzung gestern Abend. Wegen Schmerzen im Knie, die so heftig waren, das Flo übel geworden und er angefangen hat zu zittern, ist er letzte Nacht dann auch im Krankenhaus gewesen. Ich stand dann heute Morgen um 5.30 Uhr (nach insgesamt gerade einmal zwei Stunden Schlaf)  vor der Wahl, meinen lang geplanten und noch länger ersehnten Trip nach Stuttgart zur LOI Mentorenschulung durchzuziehen oder bei meinen Männern zu bleiben. Die Entscheidung fiel unglaublich schwer, aber doch sehr eindeutig aus: Ich konnte die beiden nicht guten Gewissens sich selbst überlassen. Also habe ich das nahe liegende getan und für zwanzig Minuten meinen Frust und die Enttäuschung und diverse andere Emotionen rausgeheult und mich dann pragmatisch wie ich bin, dem neuen Tag gestellt. Der ist jetzt trotz der großen Müdigkeit auch ganz gut gelungen und ich bin sehr zufrieden mit meinem Krisenmanagement…

Flo war heute Morgen nochmal beim Arzt, weil die im Krankenhaus zu verpennt waren. Der Doc hat ihm eine Spritze eines Abfallprodukts von der Herstellung eines anderen Medikaments ins Knie gejagt, auf das einzig und allein die Neurologen schwören. Vorher musste es noch auf allergische Reaktionen mit einem Spritzer ins Auge getestet werden… So spannend sich das anhört: Meinem Mann scheint es tatsächlich langsam besser zu gehen mit dem Knie… Wir hoffen, dass die Genesung anhält.

Und weil wir heute auch viel Spaß hatten, eine kleine Geschichte von dem Kurzen: Der hatte sich den Geldbeutel vom Papa geschnappt und erklärt: Das ist eine Kassette, hier sind Knöpfe, ich mache ein “Wettlennen” mit einem Mann, der in ein Loch fällt und DELLWARZEN… Und wer weiß, was er gespielt hat?

Richtig: Gameboy mit dem Spiel Diana Sisters, bei dem kann man in manchen Löchern jede Menge Punkte (das war unsere Bezeichnung für Benicos Dellwarzen) einsammeln kann…

Wünsche Euch ein sonniges Wochenende!

März 30th, 2010

Wir haben letzte Woche teilweise schwer gearbeitet, um für den Frühling fit zu werden:

  • Eier färben mit Familie Lange (mit denen wir auch noch auf dem Spielplatz waren, Fussball gespielt und Flammkuchen gegessen haben)

Eier färben1Eier färben2Benico*Levi*Tisch

  • Wohnung dekorieren für Ostern

Ostern1Ostern2

Ich hätte euch auch noch gerne die Fensterdeko fotografiert. Aber ich habe alles mögliche ausprobiert… Man sah immer auf den Bildern wie dreckig die Fenster sind… Da kommt wohl nach Ostern noch etwas auf uns zu…

  • Hefte eingepackt für große Aufgaben

schöne Hefte

  • und… ganz wichtig… neue Schuhe gekauft!!!

pinke Schuhe

  • mein Sohn begrüßt den Frühling musikalisch:

Cello*Schlagzeug

Für alle Ungebildeten: Hierbei handelt es sich um ein Cello und ein Schlagzeug (ja, ich darf mich jetzt heftig bemitleiden, weil mein Kind jetzte so ein riesen Krachmacherding im Haus hat)

Und ratet von welcher Gruppe er sich hier hat inspirieren lassen: ok, die Stirn ist der eigenen Kreativität geschuldet…, aber den Rest erkennt man, oder?

anmalen

Also, ich bin der Meinung, der Frühling hat keine Chance mehr zu verschwinden…

Neues von der Mamafront

März 14th, 2010

… weil der Rest gerade nicht viel hergibt…

  1. Benico hat von gestern auf heute “Urlaub” bei Oma Su und Opa Gerhard gemacht und war heute Morgen beim abholen absolut ausgeglichen. Mama und Papa haben Urlaub von Benico gemacht und sind mal wieder richtig schön Essen gegangen. Ein Arrangement, dass alle Beteiligten gerne wiederholen werden.
  2. Benico ist seit heute Morgen offiziell in der Warum-Phase angekommen. Zum Glück war es heute fast ausschließlich “Papa, Warum?” Aber der Wochenanfang rückt näher und deshalb muss dringend eine Strategie her, wie man diese Phase für Mama ohne Nervenkollaps und für den Kurzen voller großartiger Aha-Erkenntnisse gestalten kann. Ratschläge sind herzlich willkommen!!!

Fun Week

März 3rd, 2010

Nachdem ich letzte Woche noch einiges gearbeitet habe, wurde das jetzt diese Woche so gut wie möglich zurück geschraubt. Stattdessen genieße ich die Zeit mit unserem Kurzen.

Heute haben wir einen großen Ausflug mit Bus, Zug (Doppeldecker) und Straßenbahn gemacht. Ich wollte eigentlich unbedingt die Fotokamera mitnehmen und habe sie dann trotzdem vergessen. Also musste eine Alternative her, um diesen aufregenden Tag festzuhalten:

Fotofix

Und hier noch der aktuelle Stand der Verhandlungstechniken von Benico:

Gestern hatte Flo einen Beamer von der Arbeit mit nach Hause gebracht und vor dem Abendessen mit dem Kurzen noch ein bißchen Caillou geschaut. Während des Abendessens (Benico war schon sehr müde) wurde dem Kurzen das Gespräch zwischen uns Großen offensichtlich zu langweilig, woraufhin er mit folgendem Vorschlag aufwartete:

“Nu bißchen Caillou gucken; Mama, Papa in Ruhe reden…” Was soll man dazu sagen??? Ein zweijähriger, der sich ein passendes Argument für die Sichtweise seiner Eltern einfallen lässt, um seine eigenen Ziele zu erreichen… Was soll ich denn machen wenn der acht ist???

Wünsche eine sonnige Restwoche!

Ein Rückblick auf das Jahr 2009 von A bis Z

Dezember 31st, 2009

Habe mir bei einer nicht ganz so spannenden Predigt alphabetische Gedanken über das letzte Jahr gemacht:

A- ufregend: Das war es mit Sicherheit. Im nächsten Jahr darf es ruhig ein bißchen abgeregter sein…

B- rustkrebs: Das ist eine Krankheit, die bisher sehr weit weg war. Jetzt kämpft eine gute Freundin dagegen an. Ich dachte, dieses Thema hätte noch mind. zehn Jahre Zeit…

C- olt: Letztes Jahr kurz vor Weihnachten haben wir einen Neuwagen gekauft und ihn dieses Jahr sehr genossen. Die anfängliche Skepsis, ob er tatsächlich groß genug für eine kleine Familie ist, hat echter Begeisterung Platz gemacht. Wie schön, ein verlässliches Auto zu haben!

D- rei-Fluss-Stadt Passau: Die haben wir die Tage vor Weihnachten besucht. Es war wunderschön und sehr entspannend und die Stadt ist einfach echt sehenswert!

E- ssen mit Freunden: Schon immer eine Leidenschaft gewesen. Wie schön, dass wir derselben in Wiesbaden jetzt wieder viel häufiger fröhnen können.

F-reuen: Benico professionalisiert diese Tätigkeit gerade mit immer neuen Ausdrücken und Luftsprüngen: “Hurra!”, “Wahnsinn”, “oh wie toll”

G- roningen: Ein weiterer Städtetrip (diesmal mit meiner Freundin Miri) diesen Jahres: Wirklich süß, gemütlich und spitze zum einkaufen (auch wenn die Geschäfte schon um 18 Uhr zu machen)

H- obbies: Hier hat das Jahr mir einige neue spendiert: lesen, stricken, scrappen

I- nline skaten: das habe ich einige Male im Sommer mit Benico im Kinderwagen gemacht und ich hoffe definitiv auf eine Fortsetzung im kommenden Jahr. Vielleicht fährt Benico dann schon alleine mit dem Laufrad. Dann muss ich meine Künste aber noch definitiv verbessern.

J-an und Julia: Die haben zu meinen Lieblingskinderbüchern gehört und das hat Benico wohl in den Genen mit abbekommen: Die beiden Bücher die wir haben (J&J feiern Weihnachten und J&J ziehen um) werden immer noch rauf und runter gelesen, obwohl die erzieherischen Höhepunkte für die sie angeschafft wurden, längst vergangen sind…

K- rankheitsphasen: Davon hatten wir zwei ziemlich intensive: Eine richtig heftige direkt zu Beginn des Jahres. Sie hat mich total erschöpft und ich habe einige Wochen gebraucht, um irgendwie wieder zu Kräften zu kommen. Eines der Dinge die ich gelernt habe: Ich muss Schlafen!!! Egal, was deshalb liegen bleibt! Dieses Wissen konnte ich in der zweiten Phase direkt vor Weihnachten ganz gut anwenden und ich habe sie als nicht halb so schlimm erlebt.

L-aufrad: Eigentlich “Shopper” um in der Sprache von Benico zu bleiben. Sie begleitet uns inzwischen fast überall hin: In die Stadt, zu Freunden, im Aldi, bei Ikea. Definitiv das richtige Geburtstagsgeschenk.

M-ultiple Sklerose: Bei einer anderen Freundin ist diese Krankheit im Sommer diagnostiziert worden. Ich bin tief bewegt, mit welcher Würde und gleichzeitig Kaltschnäutzigkeit sie sich dieser Herausforderung stellt. Im nächsten Sommer will sie heiraten…

N-asen OPs: Flo hatte zwei davon innerhalb einer Woche. Die Erholung hat ungefähr sechs Wochen gedauert. Das Ergebnis ist nicht optimal (die Nase ist immer noch schief hihi) aber die OPS haben eine deutliche Verbesserung gebracht!

O- rganisation: Davon war jede Menge nötig, es hat aber auch riesig Spaß gemacht, auch wenn ich merke, dass ich organisieren an sich nicht besonders spannend finde, sondern das ganze für mich “Mittel zum Zweck” ist. Vielleicht sollte ich “organisieren” von meiner Liste der Motivationsfähigkeiten eher streichen?

P- odestbett: Mein Mann hat eins mit seinen Freunden gebaut und seit unserem Umug nächtigen wir darin. Eine gute Lösung für hohe Wände und Platzmangel bei gleichzeitiger Anwesenheit von Kleinkindern. Ein guter Nebeneffekt wenn das Büro noch mit im Schlafzimmer ist: Man schläft über den Dingen. Eine sehr angenehme Perspektive.

Q- uelle: Eine interessante Frage vom letzten LOI Tag: was ist Deine Quelle? Woraus ziehst Du Kraft und Inspiration? Diese Frage nur mit Gott zu beantworten ist für mich zu kurz und so bin ich am forschen und entdecken, was alles eine Quelle für mich sein kann.

R- asselbande: Das ist die neue Spielgruppe von Benico, wo er zweimal die Woche vormittags sein Sozialverhalten mit anderen Kindern trainieren darf… Kann es kaum glauben, dass er im kommenden Jahr schon in den Kindergarten kommt.

S- innhaftigkeit: Durch einen ziemlich heftigen Konflikt in den letzten Wochen habe ich hier so manches dazu gelernt: In so einer Krise kann auch ein gemütliches Mittagessen im Kreis der Familie eine sehr wichtige Bedeutung haben oder das Gefühl von “Normalität” einen besonderen Wert bekommen.

T- rampolin springen: Macht ziemlich viel Spaß, nehme mir aber im Moment viel zu selten dafür Zeit. Eine Idee fürs nächste Jahr: ich gönne mir die letzte Staffel Gimore Girls und darf sie nur beim Trampolin hüpfen gucken…

U- ebernatürliche Kraft: Davon habe ich in diesem Jahr sehr viel gebraucht. Es gab zahlreiche Momente wo nur noch ein Stoßgebet möglich war und ich kann sicher sagen: Gott hat immer geantwortet: Mit Gelassenheit und Zuversicht oder guten Freunden, die einfach da waren oder meinem Mann, der mich in den Arm genommen hat.

V-eränderung: Die Vermutung von Anfang des Jahres hat sich bestätigt: Der Umzug war sicherlich eine größere Nummer, auch die neuen Verantwortlichkeiten bei xpand. Aber manche wichtige Veränderung findet ja v.a. in uns selbst statt und da gab es sicherlich auch wichtige Entwicklungen, die nach meinem Empfinden zu größerer Gelassenheit geführt haben.

W- iesbaden: Nizza des Nordens: Ich finde das so nett, weil ich mich in beiden Städten so unglaublich wohl fühle… Ich freue mich aufs nächste Jahr und zahlreiche weitere Entdeckungen.

x- pand: Hier fühle ich mich weiterhin sehr verbunden, auch, weil ich im Herbst das komplette LOI Büro übernommen habe, was auf der einen Seite großen Spaß macht, gleichzeitig aber auch noch eine große Herausforderung an meine Organisationsfähigkeit darstellt.

Y-psilanti: Ok, ich habe keinen Bezug zu der Dame und ich meine, die Geschichte wäre schon im letzten Jahr gelaufen… Aber mir ist nichts besseres eingefallen…

Z- weiter Geburtstag von Benico: Das war ein wirklich großer Tag für uns als Familie, auf den wir hingefiebert und den wir sehr genossen haben!

Jetzt wünsche ich allen einen guten Rutsch und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr!

Freunde bleiben

Dezember 5th, 2009

“Über die Schwierigkeit von Menschen mit Kindern, mit Menschen ohne Kindern befreundet zu sein”

So lautet der Titel des Leitartikels der zweiten Ausgabe von Nido. Ich habe beim lesen das Gefühl bekommen, dass es fast unausweichlich ist, das sich mit der Geburt eines Kindes zumindest ein großer Teil des Freundeskreises verändert. Von vielen der alten Freunde entfernt man sich, während man gleichzeitig nach neuen Gleichgesinnten (oder denen mit dem gleichen “Schicksal”)  Ausschau hält. Beim nachsinnen habe ich dann gedacht: Auf uns trifft das nicht zu. Unser Freundeskreis hat sich mit der Geburt von Benico kaum verändert. Klar, man sieht sich nicht mehr so oft (wobei selbst das seit dem Umzug nach Wiesbaden kaum noch stimmt) und die gemeinsamen Gewohnheiten haben sich sicherlich auch weiterentwickelt. Aber vorher bestehende Freundschaften sind nicht einfach komplett weggebröckelt.

Mir sind folgende Gründe dafür eingefallen:

  • wir hatten vor Benico schon einen relativ “kinderfreundlichen” Lebensstil. Durchgefeierte Partynächte waren selten. Dementsprechend haben wir auch keine Freunde, die jedes Wochenende zweimal bis fünf Uhr morgens auf die Piste gehen. Im Gegenteil: die wissen sich so gut selbst zu beschäftigen, dass sie die krasse Müdigkeit eher auch nachvollziehen können, als kopfschüttelnd nebendran zu stehen.
  • in unserem Freundekreis gab es auch schon vor Benicos Geburt Paare mit Kindern, Paare ohne Kinder mit Kinderwunsch, Paare ohne Kinder ohne Kinderwunsch, glückliche Singles, unglückliche Singles… alles bunt gemischt. Da kamen wir auch schon mit den unterschiedlichen Leuten bestens zurecht und das hat sich danach nicht geändert.
  • Ein gesunder Pragmatismus im Umgang mit den neuen Unumgänglichkeiten hat wahrscheinlich auch zur Entspannung beigetragen (inzwischen frage ich in kinderlosen Haushalten nicht mehr, in welchen Mülleimer ich die Windel entsorgen soll, sondern wo die Mülltonne ist).
  • Mir war es wichtig, dass jeder, der mit Benico zu tun hat, seinen eigenen Zugang zu ihm finden darf (oder auch nicht). Klar, im Moment übersetze ich diverse Dinge, damit Kommunikation möglich ist, aber was gespielt wird und ob gespielt wird, entscheidet Benico und sein Gegenüber. Das hat zu wirklich unterschiedlichen Beziehungen geführt, die Benico gerade v.a. mit den zahlreichen Tanten und Onkels auslebt und ich finde das genial.
  • Wenn Fragen zu unserer Erziehung da sind, gebe ich gerne Auskunft, spitze Bemerkungen hingegen von kinderlosen Leuten (die ich aber äußerst selten erlebe) werden freundlich lächelnd (“wartet nur ab, bis ihr so weit seid ;-) ”) überhört.
  • Eine Sache hat aber wahrscheinlich v.a. zu einem nach meinem Empfinden entspannten Umgang beigetragen: Benico ist weder für mich noch für Flo der einzige Lebensinhalt geworden. Mit uns kann man (hoffentlich) auch noch über diverse andere Dinge reden.

Ich freue mich riesig, dass wir unsere alten Freunde behalten konnten und nicht nur noch mit den Spielplatzbekanntschaften zu tun haben. Danke an dieser Stelle an alle, die diese immense Veränderung mit uns durchlebt haben, sich mit uns gefreut haben und manches seltsame ertragen haben und auch noch ertragen werden. Danke v.a. dass ihr nicht nur uns, sondern auch den Kurzen lieb habt!!! Das bedeutet uns sehr viel!

Und ich freue mich an und auf alle neuen Freundschaften, die ohne Benico nicht zustande kommen würden. Was für eine tolle Bereicherung!

soviel Liebe!!!

November 16th, 2009

Zunächsteinmal: Nein, es ist nicht besser geworden bei uns… Flo liegt jetzt krank im Bett und ich hatte eine Katastrophennacht mit Benico. So unruhig der kleine Kerl… Habe mich umso mehr über eine flexible Schwiegermama gefreut, die nicht nur mir sondern auch dem kurzen heute Obdach gewährt hat, damit der große schlafen und ich ein bißchen arbeiten konnte…

Trotz allem Schlafmangel usw: Mein Sohn ist einfach unglaublich süß im Moment. Gestern kam er mitten während der Geburtstagsfeier und springt förmlich auf mich, drückt mich mit seinen kleinen Armen so fest er kann und sagt ganz oft “Nu Mama lieb” (ich hab Mama lieb) und dann gibt es wunderbar zärtliche total verschnodderte dicke Küsse… Mama schmilzt natürlich dahin.

Seit kurzem sagt er bei fast jeder Gelegenheit “bitte”. (keine Ahnung, wer ihm das beigebracht hat; ich habe Caillou in Verdacht…) Heute haben wir die Feuerwehr gehört. “Nu Mama bitte Hujawehr sehn”.

Ich bin natürlich der festen Überzeugung, dass das für immer so bleiben wird und alle anderen Mamis vor Neid rot werden… hihi…