Fun Week

März 3rd, 2010

Nachdem ich letzte Woche noch einiges gearbeitet habe, wurde das jetzt diese Woche so gut wie möglich zurück geschraubt. Stattdessen genieße ich die Zeit mit unserem Kurzen.

Heute haben wir einen großen Ausflug mit Bus, Zug (Doppeldecker) und Straßenbahn gemacht. Ich wollte eigentlich unbedingt die Fotokamera mitnehmen und habe sie dann trotzdem vergessen. Also musste eine Alternative her, um diesen aufregenden Tag festzuhalten:

Fotofix

Und hier noch der aktuelle Stand der Verhandlungstechniken von Benico:

Gestern hatte Flo einen Beamer von der Arbeit mit nach Hause gebracht und vor dem Abendessen mit dem Kurzen noch ein bißchen Caillou geschaut. Während des Abendessens (Benico war schon sehr müde) wurde dem Kurzen das Gespräch zwischen uns Großen offensichtlich zu langweilig, woraufhin er mit folgendem Vorschlag aufwartete:

“Nu bißchen Caillou gucken; Mama, Papa in Ruhe reden…” Was soll man dazu sagen??? Ein zweijähriger, der sich ein passendes Argument für die Sichtweise seiner Eltern einfallen lässt, um seine eigenen Ziele zu erreichen… Was soll ich denn machen wenn der acht ist???

Wünsche eine sonnige Restwoche!

Ein Rückblick auf das Jahr 2009 von A bis Z

Dezember 31st, 2009

Habe mir bei einer nicht ganz so spannenden Predigt alphabetische Gedanken über das letzte Jahr gemacht:

A- ufregend: Das war es mit Sicherheit. Im nächsten Jahr darf es ruhig ein bißchen abgeregter sein…

B- rustkrebs: Das ist eine Krankheit, die bisher sehr weit weg war. Jetzt kämpft eine gute Freundin dagegen an. Ich dachte, dieses Thema hätte noch mind. zehn Jahre Zeit…

C- olt: Letztes Jahr kurz vor Weihnachten haben wir einen Neuwagen gekauft und ihn dieses Jahr sehr genossen. Die anfängliche Skepsis, ob er tatsächlich groß genug für eine kleine Familie ist, hat echter Begeisterung Platz gemacht. Wie schön, ein verlässliches Auto zu haben!

D- rei-Fluss-Stadt Passau: Die haben wir die Tage vor Weihnachten besucht. Es war wunderschön und sehr entspannend und die Stadt ist einfach echt sehenswert!

E- ssen mit Freunden: Schon immer eine Leidenschaft gewesen. Wie schön, dass wir derselben in Wiesbaden jetzt wieder viel häufiger fröhnen können.

F-reuen: Benico professionalisiert diese Tätigkeit gerade mit immer neuen Ausdrücken und Luftsprüngen: “Hurra!”, “Wahnsinn”, “oh wie toll”

G- roningen: Ein weiterer Städtetrip (diesmal mit meiner Freundin Miri) diesen Jahres: Wirklich süß, gemütlich und spitze zum einkaufen (auch wenn die Geschäfte schon um 18 Uhr zu machen)

H- obbies: Hier hat das Jahr mir einige neue spendiert: lesen, stricken, scrappen

I- nline skaten: das habe ich einige Male im Sommer mit Benico im Kinderwagen gemacht und ich hoffe definitiv auf eine Fortsetzung im kommenden Jahr. Vielleicht fährt Benico dann schon alleine mit dem Laufrad. Dann muss ich meine Künste aber noch definitiv verbessern.

J-an und Julia: Die haben zu meinen Lieblingskinderbüchern gehört und das hat Benico wohl in den Genen mit abbekommen: Die beiden Bücher die wir haben (J&J feiern Weihnachten und J&J ziehen um) werden immer noch rauf und runter gelesen, obwohl die erzieherischen Höhepunkte für die sie angeschafft wurden, längst vergangen sind…

K- rankheitsphasen: Davon hatten wir zwei ziemlich intensive: Eine richtig heftige direkt zu Beginn des Jahres. Sie hat mich total erschöpft und ich habe einige Wochen gebraucht, um irgendwie wieder zu Kräften zu kommen. Eines der Dinge die ich gelernt habe: Ich muss Schlafen!!! Egal, was deshalb liegen bleibt! Dieses Wissen konnte ich in der zweiten Phase direkt vor Weihnachten ganz gut anwenden und ich habe sie als nicht halb so schlimm erlebt.

L-aufrad: Eigentlich “Shopper” um in der Sprache von Benico zu bleiben. Sie begleitet uns inzwischen fast überall hin: In die Stadt, zu Freunden, im Aldi, bei Ikea. Definitiv das richtige Geburtstagsgeschenk.

M-ultiple Sklerose: Bei einer anderen Freundin ist diese Krankheit im Sommer diagnostiziert worden. Ich bin tief bewegt, mit welcher Würde und gleichzeitig Kaltschnäutzigkeit sie sich dieser Herausforderung stellt. Im nächsten Sommer will sie heiraten…

N-asen OPs: Flo hatte zwei davon innerhalb einer Woche. Die Erholung hat ungefähr sechs Wochen gedauert. Das Ergebnis ist nicht optimal (die Nase ist immer noch schief hihi) aber die OPS haben eine deutliche Verbesserung gebracht!

O- rganisation: Davon war jede Menge nötig, es hat aber auch riesig Spaß gemacht, auch wenn ich merke, dass ich organisieren an sich nicht besonders spannend finde, sondern das ganze für mich “Mittel zum Zweck” ist. Vielleicht sollte ich “organisieren” von meiner Liste der Motivationsfähigkeiten eher streichen?

P- odestbett: Mein Mann hat eins mit seinen Freunden gebaut und seit unserem Umug nächtigen wir darin. Eine gute Lösung für hohe Wände und Platzmangel bei gleichzeitiger Anwesenheit von Kleinkindern. Ein guter Nebeneffekt wenn das Büro noch mit im Schlafzimmer ist: Man schläft über den Dingen. Eine sehr angenehme Perspektive.

Q- uelle: Eine interessante Frage vom letzten LOI Tag: was ist Deine Quelle? Woraus ziehst Du Kraft und Inspiration? Diese Frage nur mit Gott zu beantworten ist für mich zu kurz und so bin ich am forschen und entdecken, was alles eine Quelle für mich sein kann.

R- asselbande: Das ist die neue Spielgruppe von Benico, wo er zweimal die Woche vormittags sein Sozialverhalten mit anderen Kindern trainieren darf… Kann es kaum glauben, dass er im kommenden Jahr schon in den Kindergarten kommt.

S- innhaftigkeit: Durch einen ziemlich heftigen Konflikt in den letzten Wochen habe ich hier so manches dazu gelernt: In so einer Krise kann auch ein gemütliches Mittagessen im Kreis der Familie eine sehr wichtige Bedeutung haben oder das Gefühl von “Normalität” einen besonderen Wert bekommen.

T- rampolin springen: Macht ziemlich viel Spaß, nehme mir aber im Moment viel zu selten dafür Zeit. Eine Idee fürs nächste Jahr: ich gönne mir die letzte Staffel Gimore Girls und darf sie nur beim Trampolin hüpfen gucken…

U- ebernatürliche Kraft: Davon habe ich in diesem Jahr sehr viel gebraucht. Es gab zahlreiche Momente wo nur noch ein Stoßgebet möglich war und ich kann sicher sagen: Gott hat immer geantwortet: Mit Gelassenheit und Zuversicht oder guten Freunden, die einfach da waren oder meinem Mann, der mich in den Arm genommen hat.

V-eränderung: Die Vermutung von Anfang des Jahres hat sich bestätigt: Der Umzug war sicherlich eine größere Nummer, auch die neuen Verantwortlichkeiten bei xpand. Aber manche wichtige Veränderung findet ja v.a. in uns selbst statt und da gab es sicherlich auch wichtige Entwicklungen, die nach meinem Empfinden zu größerer Gelassenheit geführt haben.

W- iesbaden: Nizza des Nordens: Ich finde das so nett, weil ich mich in beiden Städten so unglaublich wohl fühle… Ich freue mich aufs nächste Jahr und zahlreiche weitere Entdeckungen.

x- pand: Hier fühle ich mich weiterhin sehr verbunden, auch, weil ich im Herbst das komplette LOI Büro übernommen habe, was auf der einen Seite großen Spaß macht, gleichzeitig aber auch noch eine große Herausforderung an meine Organisationsfähigkeit darstellt.

Y-psilanti: Ok, ich habe keinen Bezug zu der Dame und ich meine, die Geschichte wäre schon im letzten Jahr gelaufen… Aber mir ist nichts besseres eingefallen…

Z- weiter Geburtstag von Benico: Das war ein wirklich großer Tag für uns als Familie, auf den wir hingefiebert und den wir sehr genossen haben!

Jetzt wünsche ich allen einen guten Rutsch und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr!

Freunde bleiben

Dezember 5th, 2009

“Über die Schwierigkeit von Menschen mit Kindern, mit Menschen ohne Kindern befreundet zu sein”

So lautet der Titel des Leitartikels der zweiten Ausgabe von Nido. Ich habe beim lesen das Gefühl bekommen, dass es fast unausweichlich ist, das sich mit der Geburt eines Kindes zumindest ein großer Teil des Freundeskreises verändert. Von vielen der alten Freunde entfernt man sich, während man gleichzeitig nach neuen Gleichgesinnten (oder denen mit dem gleichen “Schicksal”)  Ausschau hält. Beim nachsinnen habe ich dann gedacht: Auf uns trifft das nicht zu. Unser Freundeskreis hat sich mit der Geburt von Benico kaum verändert. Klar, man sieht sich nicht mehr so oft (wobei selbst das seit dem Umzug nach Wiesbaden kaum noch stimmt) und die gemeinsamen Gewohnheiten haben sich sicherlich auch weiterentwickelt. Aber vorher bestehende Freundschaften sind nicht einfach komplett weggebröckelt.

Mir sind folgende Gründe dafür eingefallen:

  • wir hatten vor Benico schon einen relativ “kinderfreundlichen” Lebensstil. Durchgefeierte Partynächte waren selten. Dementsprechend haben wir auch keine Freunde, die jedes Wochenende zweimal bis fünf Uhr morgens auf die Piste gehen. Im Gegenteil: die wissen sich so gut selbst zu beschäftigen, dass sie die krasse Müdigkeit eher auch nachvollziehen können, als kopfschüttelnd nebendran zu stehen.
  • in unserem Freundekreis gab es auch schon vor Benicos Geburt Paare mit Kindern, Paare ohne Kinder mit Kinderwunsch, Paare ohne Kinder ohne Kinderwunsch, glückliche Singles, unglückliche Singles… alles bunt gemischt. Da kamen wir auch schon mit den unterschiedlichen Leuten bestens zurecht und das hat sich danach nicht geändert.
  • Ein gesunder Pragmatismus im Umgang mit den neuen Unumgänglichkeiten hat wahrscheinlich auch zur Entspannung beigetragen (inzwischen frage ich in kinderlosen Haushalten nicht mehr, in welchen Mülleimer ich die Windel entsorgen soll, sondern wo die Mülltonne ist).
  • Mir war es wichtig, dass jeder, der mit Benico zu tun hat, seinen eigenen Zugang zu ihm finden darf (oder auch nicht). Klar, im Moment übersetze ich diverse Dinge, damit Kommunikation möglich ist, aber was gespielt wird und ob gespielt wird, entscheidet Benico und sein Gegenüber. Das hat zu wirklich unterschiedlichen Beziehungen geführt, die Benico gerade v.a. mit den zahlreichen Tanten und Onkels auslebt und ich finde das genial.
  • Wenn Fragen zu unserer Erziehung da sind, gebe ich gerne Auskunft, spitze Bemerkungen hingegen von kinderlosen Leuten (die ich aber äußerst selten erlebe) werden freundlich lächelnd (”wartet nur ab, bis ihr so weit seid ;-) ”) überhört.
  • Eine Sache hat aber wahrscheinlich v.a. zu einem nach meinem Empfinden entspannten Umgang beigetragen: Benico ist weder für mich noch für Flo der einzige Lebensinhalt geworden. Mit uns kann man (hoffentlich) auch noch über diverse andere Dinge reden.

Ich freue mich riesig, dass wir unsere alten Freunde behalten konnten und nicht nur noch mit den Spielplatzbekanntschaften zu tun haben. Danke an dieser Stelle an alle, die diese immense Veränderung mit uns durchlebt haben, sich mit uns gefreut haben und manches seltsame ertragen haben und auch noch ertragen werden. Danke v.a. dass ihr nicht nur uns, sondern auch den Kurzen lieb habt!!! Das bedeutet uns sehr viel!

Und ich freue mich an und auf alle neuen Freundschaften, die ohne Benico nicht zustande kommen würden. Was für eine tolle Bereicherung!

soviel Liebe!!!

November 16th, 2009

Zunächsteinmal: Nein, es ist nicht besser geworden bei uns… Flo liegt jetzt krank im Bett und ich hatte eine Katastrophennacht mit Benico. So unruhig der kleine Kerl… Habe mich umso mehr über eine flexible Schwiegermama gefreut, die nicht nur mir sondern auch dem kurzen heute Obdach gewährt hat, damit der große schlafen und ich ein bißchen arbeiten konnte…

Trotz allem Schlafmangel usw: Mein Sohn ist einfach unglaublich süß im Moment. Gestern kam er mitten während der Geburtstagsfeier und springt förmlich auf mich, drückt mich mit seinen kleinen Armen so fest er kann und sagt ganz oft “Nu Mama lieb” (ich hab Mama lieb) und dann gibt es wunderbar zärtliche total verschnodderte dicke Küsse… Mama schmilzt natürlich dahin.

Seit kurzem sagt er bei fast jeder Gelegenheit “bitte”. (keine Ahnung, wer ihm das beigebracht hat; ich habe Caillou in Verdacht…) Heute haben wir die Feuerwehr gehört. “Nu Mama bitte Hujawehr sehn”.

Ich bin natürlich der festen Überzeugung, dass das für immer so bleiben wird und alle anderen Mamis vor Neid rot werden… hihi…

Normalität rückt langsam näher

November 10th, 2009

Es gab ja auch schon ein paar wirklich entspannte Tage hier in Wiesbaden… Aber zu denen hat die letzte Woche nun wirklich nicht gezählt. Flo musste unglaublich viel arbeiten, Benicos Tagesmutter hat sich von einer OP erholt wodurch ich keinen Babysitter hatte und kaum lernen konnte, Benico macht seit zehn Tagen mit einem wirklich fiesen Schnupfen rum, bei dem ihm nachts ab elf Uhr der Schleim in den Hals läuft und er dann so heftig husten muss, dass er sich übergibt. Zu allem Überfluss habe ich dann eine Nacht einfach nicht geschlafen, von einem anderen anstrengendem Konfliktherd ganz zu schweigen. Bin zeitweise wie ein Zombie rumgelaufen, könnt ruhig meinen Mann fragen, der euch das gerne bestätigen wird (ein paar verständnivolle Worte und ein aufmunterndes Schulterklopfen wären im Anschluss ganz gut).

ABER ich glaube, wir sind wieder auf dem aufsteigendem Ast. Heute haben wir einen fast normalen Tage: Benico war bei der Tagesmutter und ich lernen, heute Nachmittag gehen wir auf den ersten Martinsumzug in Benicos Leben und ich habe eine richtig erholsame Nacht hinter mir. Flo hält morgen ein Seminar in Berlin wo er heute schon hinfährt, aber ich bin sicher, dass Benico und ich uns auch so einen schönen Abend machen können.

Jetzt hoffe ich nur, dass es nicht wieder anfängt, in Strömen zu regnen…

Ach ja, einen Lichtblick gab es am Sonntagabend: Hatte mich in dem ganzen Frust nach einer netten Pizzeria im Internet umgeschaut. Die beste des Viertels ist direkt um die Ecke. Als wir dort ankamen, wurden wir gleich von unseren Nachbarn gegenüber begrüßt mit dem Hinweis, das halbe Haus sei heute hier. Die nette Dame aus dem dritten Stock haben wir dann auch kurz kennengelernt und eine kurzfristige Geburtstagseinladung abgestaubt. Den Herrn aus dem vierten Stock mit dem sie danach ins Kino wollte, haben wir nicht getroffen, weil sie keine Zeit mehr hatten. Aber das wird bestimmt auch nicht lange auf sich warten lassen… Benico hatte schnell seinen Lieblingsplatz an der Bar gefunden, wo er einen hervorragenden Blick auf den Kellner und seine Arbeit hatte und wo wir dann am Schluß auch noch ein riesen Stück Tiramisu zusammen verschlungen haben… Mh LECKER!!!

ein ganz normaler Tag???

Oktober 9th, 2009

Hier eine kleine Auflistung meiner Tagesaktivitäten:

  • 1.30 Uhr ins Bett gegangen (selbst dran schuld und ganz schön dumm, aber ansonsten einfach schön)
  • 9 Uhr mit Sohnemann beim schwimmen in Rüsselsheim gewesen und gestaunt, mit welcher Lässigkeit er auf schwimmende Matten klettert, wo er vor einer Woche gar keine Begeisterung für aufbringen konnte. Alles eine Frage der Motivation. Die war heute Boot fahren und das war offensichtlich das richtige…
  • 11 Uhr beim Kinderarzt: kleiner Mann hat seit ein paar Wochen komische Punkte am Bauch. Ich habe gelernt: Sie heißen Dellwarzen (klingt ekliger als es aussieht) und man kann sie relativ problemlos entfernen; man muss das allerdings ein paarmal wiederholen und die Prozedur hört sich interessant an: Erst wird der Kurze mit “hautbetäubender Salbe” eingecremt, dann wird er in Folie gepackt; danach darf er eine 3/4 Stunde spielen (wie er das in einer Folie machen soll, weiß ich noch nicht). Dann werden die fiesen Dinger aufgepickst und sauber gemacht… Ich bin schon am überlegen, wie ich ihm das im Vorfeld erklären soll. Aber das dauert noch bis November und bis dahin werde ich ihm noch ein paar andere Dinge erklären müssen… Z.B. warum unser zu Hause keinen Garten mehr hat… Finde ich gerade schwieriger.
  • 11.30 Uhr: ab nach Hause: Mittagessen und verzweifelten Mann bei Suche nach Transporter unterstützen
  • 12.30 Uhr: glücklicher Mann zieht los, um Transporter abzuholen; kleiner Mann und ich essen Mittag und dann gibt es den wohl verdienten Mittagschlaf für uns beide.
  • 14.30 Uhr: Mann kommt zurück mit NEUEM Wohnungsschlüssel (haben wir vergessen zu feiern fällt mir gerade auf) und neuem Haarschnitt… “HÄH??? Wann hattest Du denn dafür Zeit?”
  • 15.30 Uhr: Aufbruch zum Holzhändler im Ort: Nette hilfsbereite kompetente Männer, die ständig eine Kippe im Mund hängen haben, direkt neben den Kreissägen stehen die Bierflaschen… Der Kurze bekommt vor staunen den Mund nicht mehr zu…

großes Auto

Flo+Benico

  • 16.45 Uhr: Abfahrt zum Baumarkt. Wir wollen eine Arbeitsplatte für die Küche kaufen und haben eine wirklich schöne gesehen, die wir uns zuschneiden lassen müssen. Ich SUCHE einen Mitarbeiter und bekomme schließlich an der Hauptinformation die Aussage: Da müssen sie sich ein bißchen gedulden, der Kollege kommt in 20 Minuten aus der Pause. Den treffen wir dann auch noch, aber nachdem wir den gesamten Laden nach diversen anderen Dingen durchsucht haben und der Kurze den ersen Sturz des Tages mit Beule am Kopf hinter sich gebracht hat, entscheiden wir uns doch für die günstigste Variante. Außerdem haben wir dort erstanden: Regalbretter für die seltsame Nische in der Küche, dazu Winkel, Spanngurte, eine große Plane (weil es die ganze Zeit nach Regen aussieht und wir nur noch einen offenen Transporter bekommen haben, weil alle Welt gerade umzieht), weißen Lack für unser Bett, neue Spüle
  • 18.15 Uhr: Abfahrt zu Ikea: Dort essen wir ein schwedisches Abendmahl und atmen tief durch und beten, dass Benico in der nächsten Stunde nicht durchdreht. Dann geht es noch einmal los: Regal, Kommode, Esstisch und Schreibischplatten stehen auf dem Plan. Wir bekommen die ersten beiden Sachen, bei den anderen müssen wir nochmal überlegen und nachmessen.
  • 20 Uhr: zweiter Sturz des Tages von Benico: diesmal mit Nasenbluten und dicker Lippe. Flo ist stolz… Habe leider schon wieder vergessen worauf…
  • 20.15 Uhr: Wir verlassen Ikea, Benico und Flo haben ein Eis in der Hand
  • 20.45 Uhr: Wir kommen zu Hause an; Benico hat ca. die Hälfte geschafft, die andere Hälfte ist auf seinem Fleecepulli gelandet
  • 21.45 Uhr : Benic schläft; ich gehe in die Waschküche und hole einen Stuhl hoch, um unsere Eckbank mit Tisch und Stühlen bei ebay einzustellen
  • 22.45 Uhr: Anzeige geht online (ich bin offensichtlich noch nicht sehr geübt mit ebay)
  • 23.30 Uhr: ich beende meinen Blogeintrag und gehe noch heldenhaft die Wäsche aufhängen
  • Ratet, was ich danach mache???

Kindererziehung macht fit für die Wirtschaft

Juli 22nd, 2009

In einer spanischen Studie wurde jetzt festgestellt: Durch die Erziehung haben die Eltern die Möglichkeit, wichtige Schlüsselkompetenzen für das Berufsleben zu erlernen. Dabei geht es v.a. um zwei erlernbare Kompetenzen:

  1. Fähigkeiten im Umgang mit der anderen Person, wozu Empathie, Interesse am anderen oder Kommunikationsstärke zählen
  2. Flexibilität

Ich selber erlebe ständig die Anfordernungen in diesen Bereichen und kann der Studie nur zustimmen. Schön, wenn man auch von solch einer Richtung für die Erziehungsarbeit motiviert wird!

Hier ist der gesamte Artikel. Und vielen Dank an Flo für den Hinweis!

Durch die Nacht im eigenen Zimmer – Tag 2

Juli 17th, 2009

Mh, also wie war die letzte Nacht? Ein bißchen, wie ich es vermutet/ befürchtet hatte. Der Kurze hat um drei nach seiner Milch verlangt (die er sonst um sechs oder sieben bekommt) und ist bis um fünf mehrere Male wach gewesen. Ich habe ihn dann doch mit zu mir genommen, weil ich schlafen wollte… Oh weh…

Aber ich bin hoch motiviert für die nächste Nacht: Er war relativ pünktlich im Bett und ist ohne mich eingeschlafen (gestern habe ich noch auf der Matratze vor seinem Bett gewartet). Natürlich gab es Protest, aber der hat sich in Grenzen gehalten.

Mein Ziel für heute Nacht: Er bekommt seine Milch erst frühestens um sechs und darf auch erst danach, wenn er nicht alleine einschlafen kann, zu mir rüber kommen. Bin gespannt wie es wird…

Was helfen könnte: Wir waren heute Vormittag schwimmen und er hat sich ausgepowert ohne Ende. Heute Mittag habe ich ihn noch nicht mal eine ganze Stunde schlafen lassen. Vielleicht ist er ja so erledigt, dass er vergisst, sich nachts nochmal zu beschweren…

So, ich gehe jetzt aufs Trampolin weil das Inlineskaten heute ins Wasser gefallen ist und es stattdessen Apfelstrudel gab…

Gute Nacht!!!

Durch die Nacht im eigenen Zimmer – Tag 1

Juli 16th, 2009

Psssssst… Gerade ist alles ruhig…

Heute ist Tag 1 des Schlaftrainings für Benico. Dabei soll er lernen, auch abends in SEINEM Bett in SEINEM Zimmer einzuschlafen und dort auch die GANZE Nacht zu bleiben. (Beim Mittagschlaf klappt das inzwischen hervorragend!!!) Der Tag heute wurde gewählt, weil Flo die nächsten drei Nächte nicht da ist und dann ist es leichter für mich weil ich erstens: konsequent meine Sache durchziehen muss und zweitens: mich nicht absprechen muss; drittens: ich kann nicht hoffen, dass Flo mich erlöst… Also bin ich konsequent, dann ist es schneller vorbei… ganz nebenbei hat es Benico auch leichter, weil er auch nicht auf den Papa hoffen kann und sich schneller in die Situation einfinden kann…

Heute Abend hat das mit dem einschlafen schon ganz gut (wenn auch verspätet, weil der Kurze nicht ausgelastet war) geklappt. Nach zwei Minuten Protest ist Benico friedlich in seinem Bett eingeschlummert. Jetzt ist die große Frage, wie die Nacht wird, aber ich habe mich entschieden, nicht auf eine Unterbrechung zu warten, sondern voller Genuss in mein Bett zu steigen, meine Nachttischlampe anzuschalten und bei normalem Licht (nicht beim Schein einer TASCHENLAMPE) mein Buch weiter zu lesen.

GUTE NACHT!!!

oh, habe ich da etwas gehört???

ein paar Wünsche wurden Wirklichkeit

Juni 25th, 2009

Im Zuge der Vorbereitung für den Tag der Inspiration am Samstag bin ich noch einmal alte Unterlagen von vor drei Jahren durchgegangen, in denen ich meine Wünsche formuliert habe. Und ich habe mich gefreut: Einige Sachen, die nicht explizit ein Ziel sondern einfach nur eine Idee waren, habe ich erlebt:

  • habe ein Kind bekommen (definitiv weiterzuempfehlen!!!) (ok, irgendwann war es dann natürlich auch ein explizites Ziel)
  • fahre Inlineskates mit dem Kurzen im Kinderwagen (auch sehr cool und gut für die Figur… smile…)
  • bin zur Pediküre gegangen (das coolste daran war die Zeit mit meinen Schwestern und der Mama… den Rest kann ich auch zu Hause machen…)

Mal sehen, wann die anderen Wünsche Wirklichkeit werden…