schöne Sommerzeit
Ok, ich gebe es zu: Im Moment kommt das richtige Sommerfeeling nicht auf. Dafür habe ich einige Fotos bei Flickr hochgeladen von letzter Woche, wo die Sonne uns so schön angelacht hat.
Da habe ich übrigens mit einer Freundin hier ihren Abschluss gefeiert und es ist tatsächlich so schön und edel (und ja, auch teuer) wie es auf den Fotos aussieht. Aber total zu empfehlen für Mamas mit Kindern!!!
Allgemein, LEBENGANZALLGEMEIN | Comments (0)den Stier bei den Hörnern gepackt
Für diejenigen, die nicht regelmäßig bei uns zu Hause sind: Wir haben ja nicht immer die ordentlichste Wohnung, was sowohl Flo als auch mich immer wieder stört und nervt. Jetzt mit dem Kurzen ist einiges schon viel besser geworden: Der Wäschekreislauf funktioniert inzwischen, die Küche sieht zwar manchmal chaotisch aus, aber die haben wir inzwischen ruck zuck wieder in Griff, weil eigentlich alles einen sinnvollen Platz hat.
Trotzdem liegen immer wieder überall Sachen rum und deshalb habe ich mal wieder ein Buch gekauft: Cynthia Townley Ewer: Nie wieder Chaos! So bekommen Sie Ihren Haushalt in den Griff
Das schöne ist, dass es von einer ehemaligen Chaotin geschrieben ist und sie dementsprechend als leuchtendes Vorbild herhalten kann. Das macht mir Mut, die ich noch nicht richtig gelernt habe, Ordnung zu halten. Die Autorin hat übrigens eine eigene Page.
Das schöne ist: ich merke, dass viele Sachen bei uns schon richtig gut, praktisch und sinnvoll organisiert sind und das macht mich stolz! Da hat simplify your life doch etwas gebracht
Aber ein Tipp ist bisher mein absolutes Highlight: Wie räumt man am besten auf??? Die SYL Methode rät:
- Wenn Du etwas herausnimms, lege es wieder zurück.
- Wenn Du etwas öffnest, schließe es wieder.
- Wenn dir etwas heruntergefallen ist, hebe es wieder auf.
- Wenn du etwas heruntergenommen hast, hänge es wieder auf
Das klingt erstmal logisch, allerdings ist es manchmal mit einem kleinen Kind nicht möglich, alles sofort wieder zurückzuräumen, weil man oft sehr kurzfristig unterbrochen wird und so war ich häufiger mal frustriert. Der Tipp in dem neuen Buch rät zu einem Nachtspaziergang: Einfach einen Korb nehmen, einmal durch die ganze Wohnung gehen und alles hineinlegen, was am falschen Platz ist. Danach eine zweite Runde gehen und alles an dem richtigen Platz ausräumen. Habe das heute mal ausprobiert und gemerkt, dass diese Methode sehr viel besser zu mir passen könnte. Außerdem kann ich den gefüllten Korb im Wohnzimmer plazieren und dann von dort die Sachen verteilen, weil das so schön zentral liegt und ich nicht den ganzen Korb nochmal überall hintragen muss. Und man muss das ja auch nicht unbedingt nachts machen!
Wie räumt ihr denn auf???
Nebenher noch, Neuer Krusch | Comments (3)ein außergewöhnliches Schwimmerlebnis
Letzte Woche waren Benico und ich mit der lieben Betty schwimmen und zwar im Fitnessbereich des Hyatt Hotels in Mainz. Die Betty kann dort kostenlos rein, aber als normaler Besucher muss man 20 Euro zahlen. Darin war dann enthalten: Einen Tag lang die Fitnessgeräte, ein kleines schön warmes Schwimmbecken und Whirlpool, eine Sauna und ein Dampfbad benutzen, außerdem gibt es Getränke umsonst.
Kinderfreundlich ist das ganze natürlich nicht in erster Linie, es gibt keine Wickeltische o.ä. Aber das Becken hat eine gute Temperatur für die Kleinen und das Personal ist sehr freundlich. Benico hat auch das erste Mal ein Dampfbad ausprobiert und fand es ganz angenehm.
Fazit: Sicherlich keine Lösung für häufigere Ausflüge mit Kindern. Aber wenn ich mal mit einer Freundin wirklich Ruhe haben will, kann ich mir das ganz gut vorstellen.
mit Baby schwimmen | Comments (1)noch mal: alt weg, neu her
Ok, das ist schon ein bißchen länger her, aber es ist so einschneidend, dass ich das auf jeden Fall noch schreiben wollte:
Meine alten Birkenstock/Papillios sind durch neue ersetzt worden und zwar zu meinem ersten offiziellen Muttertag. Meine alten waren ca. zehn Jahre alt und so fand ich es nicht übertrieben, mich mal nach Neuen umzuschauen. Allerdings bin ich mit den Neuen sehr unzufrieden, also zumindest mit dem Obermaterial, das hat nämlich schon nach ein paar Wochen schon diverse Kratzer und dementsprechend wird Papillio noch einen netten Brief von mir bekommen…
Ansonsten sind sie besser für meinen Alltag geeignet: Ich kann überall meinen Fuß anhauen und tu mir nicht weh und farblich gehen sie zu viel mehr Klamotten als die alten und außerdem sagen alle: Wow, die passen aber super zu Dir!
Neuer Krusch | Comments (0)Mein Freitag
… war wirklich schön. Allerdings sehr anders als geplant. Eigentlich wollte ich vormittags zu einem Mamatreff hier in Hochheim gehen und meine ganzen Vorurteile hinter mir lassen bezüglich solcher Veranstaltungen. Allerdings hatten wir noch bis um ein Uhr nachts Besuch von sehr lieben Freunden und so sind wir dann doch nicht ganz pünktlich aus dem Bett gekommen. (Wie gut, dass der Sohnemann nachts auch noch ein bißchen für die Unterhaltung unerer Gäste gesorgt hat. So war er auch zu müde zum pünktlichen aufstehen)
Die letzten 15 Wochen waren wir freitags immer im Schwimmkurs, der jetzt fertig ist. Benico macht das aber soviel Spaß, dass ich entschieden habe, so oft wie möglich weiter schwimmen zu gehen. Ich denke, ich werde die nächsten Wochen ein paar Bäder probieren und hier dann meine Erfahrungen vom “Schwimmen mit Baby” schildern.
Gestern habe ich nochmal das Taubertsbergbad in Mainz probiert. Meine Wertung: Das einzig wirklich Kinderfreundliche daran ist, dass man seinen Kinderwagen mit reinnehmen kann, wenn man die Räder desinfiziert, was ersteinmal nicht schlecht ist. Ansonsten gibt es aber keine Wickeltische o.ä., das Planschbecken ist sehr klein (allerdings für Benicos Alter noch völlig ausreichend), und der Preis mit 9,50 Euro für zwei Stunden in der Therme völlig überzogen (das ist übrigens noch Studententarif). Schön ist, dass man rausschwimmen kann (Benico hat ja so coole Schwimmflügel), drinnen ist das Becken aber auch groß genug ist. Den Strudel hat Benico auch schon gemocht.
Vor einigen Wochen waren wir im Jugendstilbad in Darmstadt. Das glänzt auch nicht unbedingt durch seine Kinderfreundlichkeit, aber man hat Familienumkleiden (die man witzigerweise nicht von innen abschließen kann… Häh?) mit Wickeltischen, das Planschbecken ist nicht so aufregend und eher für Kinder die noch ein boßchen älter sind als Benico. Falls die Kurzen allerdings schon laufen können, werden sie ständig umfallen, weil der Boden SEHR RUTSCHIG ist, so dass selbst Erwachsene ins straucheln kommen. Das Schultertiefe Becken ist drinnen miniklein, so dass man mit den Kleinen immer aus dem Weg gehen muss, um andere durch zu lassen. Draussen ist es wunderschön und wenn schönes Wetter ist auf jeden Fall einen längeren Aufenthalt wert. Schade ist, dass man nur in einem extra Bereichen essen darf (ich hab trotzdem am Rand gestillt und wurde nicht angemaunzt). Die Wege sind generell sehr lang und umständlich. Der Preis mit fünf Euro für zwei Stunden ist in Ordnung.
Zu den Schwimmbädern gibt es sicherlich demnächst mehr…
Gestern nach dem Schwimmen, habe ich dann endlich mal wieder meine liebe Freundin Betty gesehen, mit der ich gleich einen neuen “ich habe keine Ahnung was das ist” Laden ausprobiert habe: Mamas Liebe im Fort Malakoff in Mainz. Echt ein lustiges Konzept: Leckeres Steinofenbrot mit riesigen Bergen unterschiedlichsten Aufstrichs, super frisch und gesund, nicht teuer und man wird pappsatt. Mamas Liebe ist liebevoll eingerichtet mit jeder Menge Hingabe an das Detail und super zum entspannen. Sehr empfehlenswert. Der Service lässt noch zu wünschen übrig. Aber das wird sich sicher bessern. Wenn man sich aber in zwanzig Minuten nur schnell etwas reinschieben will, würde ich woanders hingehen. Dafür gehört abschalten zu sehr zum Konzept.
Ach ja, für die die das hier noch lesen, bevor es zu spät ist: Morgen tritt DIE BAND auf, vier junge gut aussehende Männer, die seit Wochen ihr ganzes Leben (und auch das der anderen) auf diesen Auftritt ausrichten (ok, das war ein Seitenhieb…) Tut mir natürlich leid
Also, die Starbugs (so der absolut inoffizielle Name von Sophia und mir) musizieren morgen um 11.30 Uhr und 13.00 beim Starbucks in Wiesbaden beim Hessischen Landtag. Sie freuen sich auf Euch… Habe ich gehört…
Fundstücke, mit Baby schwimmen | Comments (0)Nur fürs Protokoll
Ich weiß nicht, wie ich als Mama wirke, aber falls ich immer den Anschein einer fröhlichen happy clappy Mama haben sollte, die immer noch vor lauter Mutterglück auf Wolke 7 schwebt, kommt hier ein Geständnis: Meistens finde ich meinen Sohn und meine Rolle ganz toll, weil er natürlich auch das tollste Kind auf Erden ist. Aber es gibt auch Tage, da denke ich “was habe ich mir nur gedacht”… Heute Morgen war beim aufwachen mein erster Satz: So, das wars. Benico bleibt Einzelkind und ich lass mich sofort sterilisieren, damit ich nicht nochmal auf den Gedanken komme. Der Schlafentzug ist einfach zuviel gerade.
Jetzt ist der Kurze nach einem entspannten Mittagsschlag supergelaunt mit seiner Oma und dem Opa losgezogen und ich werde in die Badewanne gehen. Eigentlich ist das meine heilige Lernzeit und die Küche und das Wohnzimmer könnten definitiv eine ordnende Hand gebrauchen. Ist mir sch… egal. Ich muss jetzt was schönes für mich ganz alleine machen. Was für ein Segen, dass es Großeltern gibt!!!
Allgemein | Comments (0)Ich bin erstaunt…
was man mit einem Kind doch noch alles machen kann. Zumindest mit meinem (hihi).
Eigentlich sollte ich gestern mal wieder einen richtig freien Abend haben, also ohne Benico und mit Freundinnen und einfach nur mal für mich denken. Das wurde durch gewisse Planungsschwierigkeiten gekippt, so dass Flo nicht zu Hause bleiben konnte und ich den Kurzen mit zu dem geplantem Perlenabend genommen habe. Ich habe gedacht, ich will es zumindest versuchen. Man muss dazu sagen, dass es die letzten Male, wenn wir abends mit ihm unterwegs waren, nicht unbedingt sehr entspannt war. Aber es hat super geklappt. Er hat auf dem Weg dorthin noch geschlafen und hat dann ziemlich lange durchgehalten, einfach sich selbst beschäftigt und jede Menge Kekse verdrückt. Besonderen Dank gilt allerdings auch der überaus kinderfreundlichen Gastgeberin Gabi, bei der ich auf dem Bett stillen konnte und die generell einfach so schön entspannt ist. Gegen zehn ist Benico dann müde geworden und hat in besagtem Schlafgemach die erste Mütze Schlaf genommen. Zu dem Zeitpunkt war meine Kette schon fertig:
Während ich sie gefädelt habe, ist mir eingefallen, dass ich schon seit Ewigkeiten nach einem schönen Schlüsselanhänger in genau diesen Farben suche. Und das war dann das Ergebnis nach ca. einer weiteren halben Stunde:
Fazit: Manchmal ist es gerade mit einem Kind das beste, sich selbst und die Kurzen ein bißchen zu fordern und einfach mal die Grenzen auszutesten. Immer wieder lernt man, dass die Kleinen schon viel weiter sind, als man glaubt!
Allgemein | Comments (0)Eine zukunftsweisende Idee
… hatten die Damen von profiplaza. Obowohl hoch qualifiziert haben sie sich trotzdem für Kinder entschieden und gemerkt, wie schwierig der Wiedereintieg nach der Pause ist. Aber sie hatten eine Idee: Ein Portal für Frauen wie sie, die gerne in Teilzeit wieder einsteigen wollen und Unternehmen, die verantwortungsvolle Aufgaben zu vergeben haben, dafür aber nicht extra eine Vollzeitstelle einrichten wollen. Das passt doch super!
Frauen in Leiterschaft | Comments (0)ein sehr schöner Abschluß
Wie hier kurz berichtet hatte die letzte Woche ja alles andere als entspannt angefangen und irgendwie hat sich das die Tage danach auch mit dem Schlafmangel nicht so ganz entspannt, so dass ich mich riesig gefreut habe, als der Samstag in greifbare Nähe rückte. Wir waren nämlich mit ein paar sehr lieben Freundinnen zu einer Schminkschule verabredet. Ich habe am Freitagabend dann schon einmal das Einstimmungsprogramm gemacht mit Vollbad, Gesichts- und Haarmaske, Pediküre, etc. Das hat sehr gut getan. Den kompletten Samstagvormittag haben wir dann damit zugebracht, unsere Gesichts- und Augenform kennenzulernen und Tricks gezeigt bekommen, wie wir diese schön zur Geltung bringen können. Und dann haben wir uns natürlich geschminkt mit jeder Menge Fachkundigen Tips.
Das Ergebnis könnt ihr nun bewundern. Ich habe übrigens ein “Highlight über der Pupille” gepinselt. Ganz klar was das ist, oder?
Neuer Krusch | Comments (1)GROßE HERAUSFORDERUNGEN
“Verwöhnung fängt da an, wo Herausforderung aufhört!”
Dieses Zitat habe ich vor einigen Wochen in einem Buch von Paul Donders gelesen und es hat mich sehr angesprochen, sowohl für meine persönliche Situation, als auch für die Erziehung von Benico. Auch wenn man das vielleicht von mir nicht immer denkt: Eigentlich mag ich Herausforderungen nicht so gerne, zumindest nicht solche, die an die Substanz gehen und ich mir nur bedingt freiwillig ausgesucht habe. Mir ist wieder einmal klar geworden, dass Herausforderungen vor allem Gelegenheit zum Wachstum bieten und eigentlich möchte ich ja gerne weiterkommen. Im Moment bin ich v.a. herausgefordert, weil ich letzte Nacht nur ca. zwei Stunden geschlafen habe. Ich konnte mir das während der Schwangerschaft nicht vorstellen, aber man überlebt solche Phasen tatsächlich auch. Und lernt, sich diszipliniert zu verhalten, selbst wenn man eigentlich nur losbrüllen oder heulen oder beides möchte.
Das Interessante war übrigens für mich, dass fast alle, denen ich von diesem Satz erzählt habe, mich ersteinmal ziemlich verständnislos ansahen, weil sie Verwöhnung mit etwas positivem verbunden haben, so nach dem Motto: “Verwöhn dich selbst”. In einem Lexikon wird verwöhnen allerdings so definiert: zu mild erziehen, zu nachgiebig behandeln, jmds. Wünsche stets erfüllen.
Ich würde mal sagen, wir haben ein bißchen zu viel Wellness in unserer Kultur
Heute Morgen war ich übrigens bei so einem bescheuerten Mamavergleich tatsächlich zufrieden mit mir: Wir bringen Benico gerade bei, auch abends ohne Brust einzuschlafen. Für ihn gerade eine sehr große Herausforderung! Gestern hat es das erste Mal super geklappt. Ich habe ihn erst gestillt, und dann sind wir zusammen auf dem Bett liegen geblieben, bis er eingeschlafen ist. Das hat zwar ein bißchen gedauert, aber dafür hat der Kurze super geschlafen: Ist nur einmal zum trinken nach fast sechs Stunden aufgewacht. Und er hat dann die ganze Nacht in seinem Bett geschlafen. Als ich den Blog von einer anderen Mama gelesen habe, die der kleinen Tochter mit stundenlangem Gebrüll das Schlafen in einem anderen Zimmer beigebracht hat, war ich mit unserer Methode doch sehr viel zufriedener. Da sieht man wieder: Jeder muss seine eigenen Wege finden und dann schauen, was funktioniert. Und sich v.a. selbst damit wohlfühlen.
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