Ein Rückblick auf das Jahr 2009 von A bis Z

Dezember 31st, 2009

Habe mir bei einer nicht ganz so spannenden Predigt alphabetische Gedanken über das letzte Jahr gemacht:

A- ufregend: Das war es mit Sicherheit. Im nächsten Jahr darf es ruhig ein bißchen abgeregter sein…

B- rustkrebs: Das ist eine Krankheit, die bisher sehr weit weg war. Jetzt kämpft eine gute Freundin dagegen an. Ich dachte, dieses Thema hätte noch mind. zehn Jahre Zeit…

C- olt: Letztes Jahr kurz vor Weihnachten haben wir einen Neuwagen gekauft und ihn dieses Jahr sehr genossen. Die anfängliche Skepsis, ob er tatsächlich groß genug für eine kleine Familie ist, hat echter Begeisterung Platz gemacht. Wie schön, ein verlässliches Auto zu haben!

D- rei-Fluss-Stadt Passau: Die haben wir die Tage vor Weihnachten besucht. Es war wunderschön und sehr entspannend und die Stadt ist einfach echt sehenswert!

E- ssen mit Freunden: Schon immer eine Leidenschaft gewesen. Wie schön, dass wir derselben in Wiesbaden jetzt wieder viel häufiger fröhnen können.

F-reuen: Benico professionalisiert diese Tätigkeit gerade mit immer neuen Ausdrücken und Luftsprüngen: “Hurra!”, “Wahnsinn”, “oh wie toll”

G- roningen: Ein weiterer Städtetrip (diesmal mit meiner Freundin Miri) diesen Jahres: Wirklich süß, gemütlich und spitze zum einkaufen (auch wenn die Geschäfte schon um 18 Uhr zu machen)

H- obbies: Hier hat das Jahr mir einige neue spendiert: lesen, stricken, scrappen

I- nline skaten: das habe ich einige Male im Sommer mit Benico im Kinderwagen gemacht und ich hoffe definitiv auf eine Fortsetzung im kommenden Jahr. Vielleicht fährt Benico dann schon alleine mit dem Laufrad. Dann muss ich meine Künste aber noch definitiv verbessern.

J-an und Julia: Die haben zu meinen Lieblingskinderbüchern gehört und das hat Benico wohl in den Genen mit abbekommen: Die beiden Bücher die wir haben (J&J feiern Weihnachten und J&J ziehen um) werden immer noch rauf und runter gelesen, obwohl die erzieherischen Höhepunkte für die sie angeschafft wurden, längst vergangen sind…

K- rankheitsphasen: Davon hatten wir zwei ziemlich intensive: Eine richtig heftige direkt zu Beginn des Jahres. Sie hat mich total erschöpft und ich habe einige Wochen gebraucht, um irgendwie wieder zu Kräften zu kommen. Eines der Dinge die ich gelernt habe: Ich muss Schlafen!!! Egal, was deshalb liegen bleibt! Dieses Wissen konnte ich in der zweiten Phase direkt vor Weihnachten ganz gut anwenden und ich habe sie als nicht halb so schlimm erlebt.

L-aufrad: Eigentlich “Shopper” um in der Sprache von Benico zu bleiben. Sie begleitet uns inzwischen fast überall hin: In die Stadt, zu Freunden, im Aldi, bei Ikea. Definitiv das richtige Geburtstagsgeschenk.

M-ultiple Sklerose: Bei einer anderen Freundin ist diese Krankheit im Sommer diagnostiziert worden. Ich bin tief bewegt, mit welcher Würde und gleichzeitig Kaltschnäutzigkeit sie sich dieser Herausforderung stellt. Im nächsten Sommer will sie heiraten…

N-asen OPs: Flo hatte zwei davon innerhalb einer Woche. Die Erholung hat ungefähr sechs Wochen gedauert. Das Ergebnis ist nicht optimal (die Nase ist immer noch schief hihi) aber die OPS haben eine deutliche Verbesserung gebracht!

O- rganisation: Davon war jede Menge nötig, es hat aber auch riesig Spaß gemacht, auch wenn ich merke, dass ich organisieren an sich nicht besonders spannend finde, sondern das ganze für mich “Mittel zum Zweck” ist. Vielleicht sollte ich “organisieren” von meiner Liste der Motivationsfähigkeiten eher streichen?

P- odestbett: Mein Mann hat eins mit seinen Freunden gebaut und seit unserem Umug nächtigen wir darin. Eine gute Lösung für hohe Wände und Platzmangel bei gleichzeitiger Anwesenheit von Kleinkindern. Ein guter Nebeneffekt wenn das Büro noch mit im Schlafzimmer ist: Man schläft über den Dingen. Eine sehr angenehme Perspektive.

Q- uelle: Eine interessante Frage vom letzten LOI Tag: was ist Deine Quelle? Woraus ziehst Du Kraft und Inspiration? Diese Frage nur mit Gott zu beantworten ist für mich zu kurz und so bin ich am forschen und entdecken, was alles eine Quelle für mich sein kann.

R- asselbande: Das ist die neue Spielgruppe von Benico, wo er zweimal die Woche vormittags sein Sozialverhalten mit anderen Kindern trainieren darf… Kann es kaum glauben, dass er im kommenden Jahr schon in den Kindergarten kommt.

S- innhaftigkeit: Durch einen ziemlich heftigen Konflikt in den letzten Wochen habe ich hier so manches dazu gelernt: In so einer Krise kann auch ein gemütliches Mittagessen im Kreis der Familie eine sehr wichtige Bedeutung haben oder das Gefühl von “Normalität” einen besonderen Wert bekommen.

T- rampolin springen: Macht ziemlich viel Spaß, nehme mir aber im Moment viel zu selten dafür Zeit. Eine Idee fürs nächste Jahr: ich gönne mir die letzte Staffel Gimore Girls und darf sie nur beim Trampolin hüpfen gucken…

U- ebernatürliche Kraft: Davon habe ich in diesem Jahr sehr viel gebraucht. Es gab zahlreiche Momente wo nur noch ein Stoßgebet möglich war und ich kann sicher sagen: Gott hat immer geantwortet: Mit Gelassenheit und Zuversicht oder guten Freunden, die einfach da waren oder meinem Mann, der mich in den Arm genommen hat.

V-eränderung: Die Vermutung von Anfang des Jahres hat sich bestätigt: Der Umzug war sicherlich eine größere Nummer, auch die neuen Verantwortlichkeiten bei xpand. Aber manche wichtige Veränderung findet ja v.a. in uns selbst statt und da gab es sicherlich auch wichtige Entwicklungen, die nach meinem Empfinden zu größerer Gelassenheit geführt haben.

W- iesbaden: Nizza des Nordens: Ich finde das so nett, weil ich mich in beiden Städten so unglaublich wohl fühle… Ich freue mich aufs nächste Jahr und zahlreiche weitere Entdeckungen.

x- pand: Hier fühle ich mich weiterhin sehr verbunden, auch, weil ich im Herbst das komplette LOI Büro übernommen habe, was auf der einen Seite großen Spaß macht, gleichzeitig aber auch noch eine große Herausforderung an meine Organisationsfähigkeit darstellt.

Y-psilanti: Ok, ich habe keinen Bezug zu der Dame und ich meine, die Geschichte wäre schon im letzten Jahr gelaufen… Aber mir ist nichts besseres eingefallen…

Z- weiter Geburtstag von Benico: Das war ein wirklich großer Tag für uns als Familie, auf den wir hingefiebert und den wir sehr genossen haben!

Jetzt wünsche ich allen einen guten Rutsch und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr!

Wiesbaden Look #1

Dezember 14th, 2009

Mir ist schon wieder schwindelig. Aber nicht vor lauter Arbeit, sondern vor lauter Locken… Musste euch das ja jetzt mal dringend präsentieren, weshalb ich mich heute Abend in Schale geschmissen habe: Umgezogen, Schminke aufgelegt, sogar einparfümiert, obwohl das keiner riecht; aber die Wirkung war BESTIMMT da.

Also, meine liebe Schwester Ruth hat mir zum Geburtstag das Babysitten während eines Wella Trips geschenkt. Den Gutschein habe ich letzte Woche unter verschärften Bedingungen eingelöst (Benico war krank, weshalb Ruth extra aus Darmstadt angereist kam… sie hat den Zug um 6.30 Uhr genommen, damit ich pünktlich loskam… würde sagen, das war dann auch schon das Weihnachtsgeschenk…)

Lange Rede, kurzer Sinn: Hier ist das Ergebnis:

Seitenblick kleinnicht zufrieden kleinFrontSeitenblick groß

Habe ein bißchen Angst, dass man in zwei Woche nichts mehr sieht, weil ich ja ach so dicke Haare habe… Diese blöden sanften Dauerwellen…

Das Leben ohne Fernseher!

Dezember 13th, 2009

Wir leben gerade ohne ein Fernsehgerät im Haus. Das haben wir mit dem Tag unseres Umzugs abgeschafft. Wie lebt es sich seitdem?

  • in der ersten Woche habe ich viel mehr Zeit für Körperpflege eingesetzt als vorher. Das hat sich aber nur eine Woche gehalten und hatte vielleicht mehr mit dem Umzugsdreck als dem Fernseher zu tun…
  • ich lese mehr! (habe jetzt schon in den paar Wochen mehr Bücher gelesen als im kompletten letzten Jahr)
  • ich habe habe wieder angefangen zu stricken. Das geht besonders gut, weil…
  • wir wieder mehr Filme auf dem Computer schauen, die wir typischerweise auch schon kennen.
  • wir gehen früher ins Bett!
  • ich schaue tagesschau im Internet.
  • Mittagsmagazin kann ich auch im Internet schauen, wenn auch mit ca. einem Tag Verspätung.
  • Wir nutzen gerade kaum unser Wohnzimmer. Damit habe ich komplett nicht gerechnet…

Ich schätze, dass sich unsere Ausgaben für DVDs in absehbarer Zeit erhöhen werden, weil wir dann wirklich alle interessanten (und auch die uninteressanten) Filme mind. 3x gesehen haben, aber das ist es mir definitv wert.

Zusammenfassend kann ich sagen: Uns tut es sehr gut. Im Grunde vermisse ich nichts und verbringe eindeutig mehr Zeit mit sinnvollen Aufgaben. Eine gute Entscheidung!

da wird einem ja ganz schwindelig

Dezember 10th, 2009

Heute Morgen habe ich nachgearbeitet: Seit meinem Geburtstag will ich eigentlich jede Woche eine kleine Zusammenfassung schreiben, scrappen, fotografieren und zwar bis zu meinem 30. Geburtstag in einem Jahr. Eine Woche habe ich bisher geschafft, danach ist nichts mehr passiert aufgrund von großer allgemeiner Überforderung. Heute habe ich die Stunde freie Zeit genutzt und mal aufgeschrieben, was ich die ganzen Tage so getrieben habe. Hier ein Miniausschnitt:

  • mit Benico Einführungswoche bei neuer Spielgruppe gehabt
  • Zahnarztbesuch
  • Vorlesungen an der Uni
  • Kinderarztbesuch
  • LOI Arbeit versucht zu strukturieren
  • kranke Männer versorgt
  • Lasagne für 12 Leute gekocht
  • einen wirklich gemütlichen Weihnachtsmarkt in Hochheim besucht
  • 2 Telefonkonferenzen gehabt

Es ist unfassbar. Wenn man das dann alles mal untereinander aufgelistet sieht und dann zu den völlig rationalen To Dos noch die diversen Emotionen nimmt, ist es kein Wunder, dass ich ein bißchen platt bin.

Was aber wirklich schön war: Zwischendrin waren immer wieder kurze Moment oder auch ganze Tagesabschnitte, die ich sehr genossen habe. Ein Gedanke, den ich an meinem Geburtstag hatte: Ich will in dem kommenden Jahr mehr lachen. Manchmal habe ich das Gefühl, jede Möglichkiet dafür zu nutzen und das tut unglaublich gut. Hatte nicht damit gerechnet, dass so etwas auch von einer Entscheidung beeinflusst wird…

ein Gesundheitstagebuch

Dezember 8th, 2009

Wir hatten ja Ende letzter Woche gedacht, wir hätten die erste Krankheitswelle in diesem Winter endlich erfolgreich hinter uns gelassen und auf ein paar Wochen Ruhe gehofft. Das war leider nicht der Fall:

Samstagabend hat Benico wohl eine Brezel gegessen, die noch nicht durch war. Er hatte ganz komische Probleme beim einschlafen, weshalb ich ihn zu mir ins Bett geholt habe, wo er sich nach einem unglaublichen Rülps auf mich, das Bett und den Laptop übergeben hat. Zwanzig Minuten später, als wir ihn gerade ins Bett legen wollten war ich noch einmal und der Boden seines Zimmers voll gespuckt. Danach ging es ihm deutlich besser.

Sonntag waren wir dann im Krankenhaus, weil ich seltsame Schmerzen im rechten Unterbauch hatte und vor der Nacht abklären wollte, ob der Blinddarm raus muss oder nicht. Musste er nicht. Dafür hat Benico abends Fieber bekommen. Also wieder zu mir ins Bett geholt.

Montag ging es ihm den Tag über gut, allerdings kam ab nachmittags komische gelbe Flüssigkeit aus seinem linken Auge. Abends hatte er wieder erhöhte Temperatur. Das Auge ist heute ok und Fieber hat er auch keins, dafür hustet er wieder doller…

Die gute Nachricht: Heute waren wir in der Bibliothek und haben neue Caillou DVDs ausgeliehen. Wir sind für alles gerüstet!!!

Freunde bleiben

Dezember 5th, 2009

“Über die Schwierigkeit von Menschen mit Kindern, mit Menschen ohne Kindern befreundet zu sein”

So lautet der Titel des Leitartikels der zweiten Ausgabe von Nido. Ich habe beim lesen das Gefühl bekommen, dass es fast unausweichlich ist, das sich mit der Geburt eines Kindes zumindest ein großer Teil des Freundeskreises verändert. Von vielen der alten Freunde entfernt man sich, während man gleichzeitig nach neuen Gleichgesinnten (oder denen mit dem gleichen “Schicksal”)  Ausschau hält. Beim nachsinnen habe ich dann gedacht: Auf uns trifft das nicht zu. Unser Freundeskreis hat sich mit der Geburt von Benico kaum verändert. Klar, man sieht sich nicht mehr so oft (wobei selbst das seit dem Umzug nach Wiesbaden kaum noch stimmt) und die gemeinsamen Gewohnheiten haben sich sicherlich auch weiterentwickelt. Aber vorher bestehende Freundschaften sind nicht einfach komplett weggebröckelt.

Mir sind folgende Gründe dafür eingefallen:

  • wir hatten vor Benico schon einen relativ “kinderfreundlichen” Lebensstil. Durchgefeierte Partynächte waren selten. Dementsprechend haben wir auch keine Freunde, die jedes Wochenende zweimal bis fünf Uhr morgens auf die Piste gehen. Im Gegenteil: die wissen sich so gut selbst zu beschäftigen, dass sie die krasse Müdigkeit eher auch nachvollziehen können, als kopfschüttelnd nebendran zu stehen.
  • in unserem Freundekreis gab es auch schon vor Benicos Geburt Paare mit Kindern, Paare ohne Kinder mit Kinderwunsch, Paare ohne Kinder ohne Kinderwunsch, glückliche Singles, unglückliche Singles… alles bunt gemischt. Da kamen wir auch schon mit den unterschiedlichen Leuten bestens zurecht und das hat sich danach nicht geändert.
  • Ein gesunder Pragmatismus im Umgang mit den neuen Unumgänglichkeiten hat wahrscheinlich auch zur Entspannung beigetragen (inzwischen frage ich in kinderlosen Haushalten nicht mehr, in welchen Mülleimer ich die Windel entsorgen soll, sondern wo die Mülltonne ist).
  • Mir war es wichtig, dass jeder, der mit Benico zu tun hat, seinen eigenen Zugang zu ihm finden darf (oder auch nicht). Klar, im Moment übersetze ich diverse Dinge, damit Kommunikation möglich ist, aber was gespielt wird und ob gespielt wird, entscheidet Benico und sein Gegenüber. Das hat zu wirklich unterschiedlichen Beziehungen geführt, die Benico gerade v.a. mit den zahlreichen Tanten und Onkels auslebt und ich finde das genial.
  • Wenn Fragen zu unserer Erziehung da sind, gebe ich gerne Auskunft, spitze Bemerkungen hingegen von kinderlosen Leuten (die ich aber äußerst selten erlebe) werden freundlich lächelnd (”wartet nur ab, bis ihr so weit seid ;-) ”) überhört.
  • Eine Sache hat aber wahrscheinlich v.a. zu einem nach meinem Empfinden entspannten Umgang beigetragen: Benico ist weder für mich noch für Flo der einzige Lebensinhalt geworden. Mit uns kann man (hoffentlich) auch noch über diverse andere Dinge reden.

Ich freue mich riesig, dass wir unsere alten Freunde behalten konnten und nicht nur noch mit den Spielplatzbekanntschaften zu tun haben. Danke an dieser Stelle an alle, die diese immense Veränderung mit uns durchlebt haben, sich mit uns gefreut haben und manches seltsame ertragen haben und auch noch ertragen werden. Danke v.a. dass ihr nicht nur uns, sondern auch den Kurzen lieb habt!!! Das bedeutet uns sehr viel!

Und ich freue mich an und auf alle neuen Freundschaften, die ohne Benico nicht zustande kommen würden. Was für eine tolle Bereicherung!

nichts mit grünem Bereich

Dezember 2nd, 2009

Zumindest nicht in der letzten Woche.

Der aktuelle Zustand ist tatsächlich ein bißchen schwierig zu beschreiben: Die letzte Woche habe ich mich sehr aufgewühlt und unruhig gefühlt, vieles war in mir in Bewegung und ich habe total schlecht geschlafen.

Montagmittag kam dann der Paukenschlag: Eine gute Freundin ist schwer erkrankt und ich habe das Gefühl, die Zeit steht still; Prioritäten ordnen sich neu, fast alles von dem, was letzte Woche in mir noch rumort hat, ist zum schweigen gekommen. Ich versuche einen normalen Alltag zu leben und gleichzeitig die Zeiten mit meinen Männern um so intensiver zu genießen. Und vor allem mein Herz offen zu halten. Ich fühle mich verletzlich und gleichzeitig stark. Sehr ungewöhnlich dieser Zustand. Mehr Zeit als sonst verbringe ich innerlich vor Gott, seufze einfach nur um sein Eingreifen und genieße es, wissen zu dürfen, dass er in dieser Situation uns allen unglaublich nah ist.

Und dann erwische ich mich dabei, dass ich mich doch wieder über Nichtigkeiten ärger und ungeduldig bin, wenn etwas nicht nach meinem Plan oder meinem Tempo funktioniert. Bin verwundert darüber, wie schnell ich wieder auf “normales Verhalten” umschalten kann. Freue mich wiederum an dieser Normalität und habe gleichzeitig ein schlechtes Gewissen, weil ich weiß, dass meine Freundin sich nichts sehnlicher wünscht, als einfach nur “Normalität” zu erleben.

Was wirklich gut ist: Meinen Männern geht es gesundheitlich wesentlich besser, Benico schläft seit einigen Nächten wieder durch und wir erholen uns alle von den letzten drei wirklich anstrengenden Wochen. Ich bin so dankbar, dass mein Immunsystem nicht schlapp gemacht hat, obwohl Flo den kompletten Freundeskreis mit angesteckt hat.

Jetzt freue ich mich auf noch zwei volle und hoffentlich auch schöne Tage dieser Arbeitswoche und die gähnende Leere eines terminfreien Wochenendes.

gute Entscheidungen

November 25th, 2009

Davon habe ich am Wochenende zwei getroffen. Witzigerweise sind es beide keine “zu” sondern “dagegen” Entscheidungen. Beide hinterlassen jetzt schon ihre Spuren in Form von größerer Entspannung und Gelassenheit und Freude am Leben und die kann ich gerade gut gebrauchen. Jetzt hoffe ich fest, dass es sich auch noch auf den Gesamtgesundheitlichen Zustand unserer Familie auswirkt. Dann sind wir wieder im grünen Bereich…

soviel Liebe!!!

November 16th, 2009

Zunächsteinmal: Nein, es ist nicht besser geworden bei uns… Flo liegt jetzt krank im Bett und ich hatte eine Katastrophennacht mit Benico. So unruhig der kleine Kerl… Habe mich umso mehr über eine flexible Schwiegermama gefreut, die nicht nur mir sondern auch dem kurzen heute Obdach gewährt hat, damit der große schlafen und ich ein bißchen arbeiten konnte…

Trotz allem Schlafmangel usw: Mein Sohn ist einfach unglaublich süß im Moment. Gestern kam er mitten während der Geburtstagsfeier und springt förmlich auf mich, drückt mich mit seinen kleinen Armen so fest er kann und sagt ganz oft “Nu Mama lieb” (ich hab Mama lieb) und dann gibt es wunderbar zärtliche total verschnodderte dicke Küsse… Mama schmilzt natürlich dahin.

Seit kurzem sagt er bei fast jeder Gelegenheit “bitte”. (keine Ahnung, wer ihm das beigebracht hat; ich habe Caillou in Verdacht…) Heute haben wir die Feuerwehr gehört. “Nu Mama bitte Hujawehr sehn”.

Ich bin natürlich der festen Überzeugung, dass das für immer so bleiben wird und alle anderen Mamis vor Neid rot werden… hihi…

Die 30 sind immer noch nicht voll

November 15th, 2009

Und das wurde heute mit einem netten kleinen Kaffeetrinken gefeiert.

Hinter mir liegen zwei wirklich anstrengende Wochen. Gestern Abend habe ich gedacht, dass es eine schlechte Idee war, den Geburtstag hier zu Hause zu feiern. Benico ging es richtig mies (heftigen Husten und Schnupfen) und Flo und ich waren einfach nur unglaublich ausgelaugt. Die letzte Nacht hat dann ein bißchen Erleichterung gebracht (kein Erbrechen von Benicos Seite) und schlafen bis um zehn Uhr. So haben wir es dann doch noch ganz gut mit der Wohnung geschafft, die jetzt auf einem wirklich guten Stand ist. Mein Schreibtisch war heute das erste Mal leer und ein Gefühlvon: “Alles hat seinen Platz” breitet sich langsam aus und ist sehr befriedigend.

Mein völlig überfüllter Kopf ist gerade sehr leer… Das ist ein Zustand, der gerade häufiger vorkommt. Wünsche mir, dass sich ein paar Dinge in der nächsten Woche sortieren und ich wieder mehr Ruhepole finde.

Gute Nacht und eine ausgewogene Woche!